RS Vwgh 2012/2/29 2011/21/0019

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Veröffentlicht am 29.02.2012
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AVG §37;
AVG §39 Abs2;
AVG §56;
FrPolG 2005 §83;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. AVG § 39 heute
  2. AVG § 39 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 39 gültig von 20.04.2002 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  4. AVG § 39 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 39 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

§ 39 Abs. 2 AVG bildet keine Handhabe für die Behörde, die Aufnahme erforderlicher Beweise abzulehnen oder das Recht einer Partei, gehört zu werden, zu beeinträchtigen. Ebenso wenig wie das Gebot, sich bei allen Verfahrensanordnungen von Rücksichten auf möglichste Zweckmäßigkeit, Raschheit, Einfachheit und Kostenersparnis leiten zu lassen, bildet die Vorschrift des § 56 AVG, wonach die Erlassung eines Bescheides im Allgemeinen die Feststellung des maßgeblichen Sachverhaltes erfordert, eine taugliche Grundlage für die Einstellung eines Verfahrens über eine Schubhaftbeschwerde.Paragraph 39, Absatz 2, AVG bildet keine Handhabe für die Behörde, die Aufnahme erforderlicher Beweise abzulehnen oder das Recht einer Partei, gehört zu werden, zu beeinträchtigen. Ebenso wenig wie das Gebot, sich bei allen Verfahrensanordnungen von Rücksichten auf möglichste Zweckmäßigkeit, Raschheit, Einfachheit und Kostenersparnis leiten zu lassen, bildet die Vorschrift des Paragraph 56, AVG, wonach die Erlassung eines Bescheides im Allgemeinen die Feststellung des maßgeblichen Sachverhaltes erfordert, eine taugliche Grundlage für die Einstellung eines Verfahrens über eine Schubhaftbeschwerde.

Schlagworte

Sachverhaltsermittlung Sachverhalt Sachverhaltsfeststellung Verfahrensbestimmungen Parteiengehör

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2011210019.X01

Im RIS seit

05.04.2012

Zuletzt aktualisiert am

05.06.2012
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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