RS Vwgh 2012/3/29 2011/23/0686

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 29.03.2012
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/07 Verwaltungsgerichtshof
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht
41/02 Staatsbürgerschaft

Norm

FrÄG 2011;
FrPolG 2005 §125 Abs14;
FrPolG 2005 §52 idF 2011/I/038;
FrPolG 2005 §53 Abs1 idF 2011/I/038;
FrPolG 2005 §53 Abs1;
FrPolG 2005 §60 Abs3 Z2 idF 2011/I/038;
NAG 2005 §41a Abs10;
NAG 2005 §41a Abs9;
NAG 2005 §43 Abs3;
NAG 2005 §43 Abs4;
NAG 2005 §69a;
VwGG §33 Abs1;
VwRallg;
  1. VwGG § 33 heute
  2. VwGG § 33 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 33 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 33 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 33 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 33 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2008

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2010/18/0269 B 20. Oktober 2011 RS 1

Stammrechtssatz

Die gegen den Fremden vor In-Kraft-Treten des FrÄG 2011 nach § 53 Abs. 1 FrPolG 2005 erlassene Ausweisung gilt gemäß § 125 Abs. 14 FrPolG 2005 ab dem In-Kraft-Treten des FrÄG 2011 (1. Juli 2011) - ungeachtet der Zuerkennung der aufschiebend Wirkung - als Rückkehrentscheidung gemäß § 52 FrPolG 2005 idF des FrÄG 2011, mit der Maßgabe, dass ein Einreiseverbot gemäß § 53 FrPolG 2005 idF des FrÄG 2011 damit nicht verbunden ist, weiter. Gemäß § 60 Abs. 3 Z 2 FrPolG 2005 wird eine Rückkehrentscheidung gegenstandslos, wenn einem Drittstaatsangehörigen ein Aufenthaltstitel gemäß §§ 41a Abs. 9 und 10, 43 Abs. 3 und 4 und 69a NAG 2005 erteilt wird. Die Rückkehrentscheidung ist dann aufgehoben, was zur Folge hat, dass der Entscheidung des VwGH über eine gegen einen solchen Ausweisungsbescheid erhobene Beschwerde nur mehr abstrakttheoretische Bedeutung zukäme (vgl. B 10. Mai 2011, 2007/18/0420; B 22. Juli 2011, 2008/22/0813, 0814; ergangen zur Rechtslage vor dem FrÄG 2011).Die gegen den Fremden vor In-Kraft-Treten des FrÄG 2011 nach Paragraph 53, Absatz eins, FrPolG 2005 erlassene Ausweisung gilt gemäß Paragraph 125, Absatz 14, FrPolG 2005 ab dem In-Kraft-Treten des FrÄG 2011 (1. Juli 2011) - ungeachtet der Zuerkennung der aufschiebend Wirkung - als Rückkehrentscheidung gemäß Paragraph 52, FrPolG 2005 in der Fassung des FrÄG 2011, mit der Maßgabe, dass ein Einreiseverbot gemäß Paragraph 53, FrPolG 2005 in der Fassung des FrÄG 2011 damit nicht verbunden ist, weiter. Gemäß Paragraph 60, Absatz 3, Ziffer 2, FrPolG 2005 wird eine Rückkehrentscheidung gegenstandslos, wenn einem Drittstaatsangehörigen ein Aufenthaltstitel gemäß Paragraphen 41 a, Absatz 9 und 10, 43 Absatz 3 und 4 und 69 a NAG 2005 erteilt wird. Die Rückkehrentscheidung ist dann aufgehoben, was zur Folge hat, dass der Entscheidung des VwGH über eine gegen einen solchen Ausweisungsbescheid erhobene Beschwerde nur mehr abstrakttheoretische Bedeutung zukäme vergleiche B 10. Mai 2011, 2007/18/0420; B 22. Juli 2011, 2008/22/0813, 0814; ergangen zur Rechtslage vor dem FrÄG 2011).

Schlagworte

Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2 Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2011230686.X01

Im RIS seit

05.06.2012

Zuletzt aktualisiert am

03.07.2018
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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