RS Vwgh 2012/3/29 2011/15/0165

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 29.03.2012
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §71 Abs1 Z1;
VwGG §46 Abs1;
  1. AVG § 71 heute
  2. AVG § 71 gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. AVG § 71 gültig von 01.01.2014 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 71 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 71 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 71 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. VwGG § 46 heute
  2. VwGG § 46 gültig von 01.07.2021 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 46 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2021
  4. VwGG § 46 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 46 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VwGG § 46 gültig von 01.02.1986 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 564/1985
  7. VwGG § 46 gültig von 01.02.1986 bis 31.01.1986 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 197/1985
  8. VwGG § 46 gültig von 05.01.1985 bis 31.01.1986

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 2012/15/0029

Rechtssatz

Die Gefahr von Irrtümern betreffend den Fristenlauf ist insbesondere dann, wenn Geschäftsstücke nicht sofort bei ihrem Einlangen mit einer Einlaufstampiglie versehen werden, besonders groß (vgl. den hg. Beschluss vom 19. August 1997, 97/16/0037, mwN). Der Kanzleibetrieb des bevollmächtigten Rechtsvertreters ist laut Vorbringen im Wiedereinsetzungsantrag so organisiert, dass die Eingangspost lediglich "am selben Tag aus den Kuverts zu vernehmen und mit dem Eingangsstempel des Eingangstages abzustempeln ist". Damit liegt im Kanzleibetrieb des bevollmächtigten Rechtsvertreters von vornherein ein Organisationsmangel vor, der den Grad eines minderen Versehens jedenfalls übersteigt.Die Gefahr von Irrtümern betreffend den Fristenlauf ist insbesondere dann, wenn Geschäftsstücke nicht sofort bei ihrem Einlangen mit einer Einlaufstampiglie versehen werden, besonders groß vergleiche den hg. Beschluss vom 19. August 1997, 97/16/0037, mwN). Der Kanzleibetrieb des bevollmächtigten Rechtsvertreters ist laut Vorbringen im Wiedereinsetzungsantrag so organisiert, dass die Eingangspost lediglich "am selben Tag aus den Kuverts zu vernehmen und mit dem Eingangsstempel des Eingangstages abzustempeln ist". Damit liegt im Kanzleibetrieb des bevollmächtigten Rechtsvertreters von vornherein ein Organisationsmangel vor, der den Grad eines minderen Versehens jedenfalls übersteigt.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2011150165.X02

Im RIS seit

18.07.2012

Zuletzt aktualisiert am

19.07.2012
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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