RS Vwgh 2012/4/23 2011/12/0165

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Veröffentlicht am 23.04.2012
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Index

25/02 Strafvollzug
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

BDG 1979 §10 Abs4 Z4;
StVG §106 Abs1;
StVG §106 Abs3;
  1. BDG 1979 § 10 heute
  2. BDG 1979 § 10 gültig ab 01.01.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  3. BDG 1979 § 10 gültig von 24.06.2006 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
  4. BDG 1979 § 10 gültig von 01.01.1984 bis 23.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 659/1983
  1. StVG § 106 heute
  2. StVG § 106 gültig ab 25.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2018
  3. StVG § 106 gültig von 01.06.2016 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2016
  4. StVG § 106 gültig von 01.07.2015 bis 31.05.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2015
  5. StVG § 106 gültig von 01.01.2008 bis 30.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2007
  6. StVG § 106 gültig von 01.01.2007 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2006
  7. StVG § 106 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 763/1996
  8. StVG § 106 gültig von 01.01.1970 bis 31.12.1996
  1. StVG § 106 heute
  2. StVG § 106 gültig ab 25.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2018
  3. StVG § 106 gültig von 01.06.2016 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 26/2016
  4. StVG § 106 gültig von 01.07.2015 bis 31.05.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2015
  5. StVG § 106 gültig von 01.01.2008 bis 30.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2007
  6. StVG § 106 gültig von 01.01.2007 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2006
  7. StVG § 106 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 763/1996
  8. StVG § 106 gültig von 01.01.1970 bis 31.12.1996

Rechtssatz

Der Umstand, dass der Beamte auch nach dem Vorfall (Flucht eines Strafgefangenen, da die Beamten, die zur Bewachung im Krankenhaus eingesetzt waren, einschliefen und nachdem sie erwachten, die Flucht nicht sofort dem Anstaltsleiter meldeten) weiter zum Dienst herangezogen wird, steht einer Aufkündigung des provisorischen Dienstverhältnisses nicht entgegen, liegt es doch im Wesen einer solchen, dass die aus dem Dienstverhältnis resultierenden wechselseitigen Rechte und Pflichten nicht sofort erlöschen, weshalb der Beamte auch bis zum Auflösungszeitpunkt weiterhin zu einer Dienstleistung heranzuziehen ist. Auch der Umstand, dass der Beamte in der Folge zur Ausbildung von jungen Beamten herangezogen wird, führt nicht zu einer Verwirkung des Kündigungsrechtes.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2011120165.X04

Im RIS seit

18.05.2012

Zuletzt aktualisiert am

26.09.2014
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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