RS Vwgh 2012/4/23 2011/12/0131

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.04.2012
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Index

L94407 Krankenanstalt Spital Tirol
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz
63/02 Gehaltsgesetz

Norm

BDG 1979 §37 Abs1;
GehG 1956 §13;
GehG 1956 §25;
KAG Tir 1957 §41 Abs5;
KAG Tir 1957 §41 Abs7;
  1. BDG 1979 § 37 heute
  2. BDG 1979 § 37 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  3. BDG 1979 § 37 gültig von 01.01.2019 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2019
  4. BDG 1979 § 37 gültig von 01.01.2019 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2018
  5. BDG 1979 § 37 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  6. BDG 1979 § 37 gültig von 31.12.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  7. BDG 1979 § 37 gültig von 01.07.2005 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2005
  8. BDG 1979 § 37 gültig von 01.01.2002 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  9. BDG 1979 § 37 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2000
  10. BDG 1979 § 37 gültig von 01.07.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  11. BDG 1979 § 37 gültig von 01.07.1991 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 277/1991
  12. BDG 1979 § 37 gültig von 01.01.1985 bis 30.06.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1984
  13. BDG 1979 § 37 gültig von 01.01.1980 bis 31.12.1984

Rechtssatz

"Poolgelder", bei denen es sich um Leistungen Dritter handelt, die für Tätigkeiten gewährt würden, die der Beamte "dienstvertraglich geschuldet" habe, sind die Abgeltung von Leistungen, die dieser außerhalb seines öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses und auch außerhalb einer Nebentätigkeit für den Bund (vgl. § 37 Abs. 1 BDG 1979, § 25 GehG) erbringt oder erbracht hätte. Für eine Abgeltung oder Nachzahlung des Entfalls solcher "Poolgelder" besteht daher - unter Bedachtnahme auf den Wesenskern des öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses - in dessen Rahmen keine gesetzliche Grundlage."Poolgelder", bei denen es sich um Leistungen Dritter handelt, die für Tätigkeiten gewährt würden, die der Beamte "dienstvertraglich geschuldet" habe, sind die Abgeltung von Leistungen, die dieser außerhalb seines öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses und auch außerhalb einer Nebentätigkeit für den Bund vergleiche Paragraph 37, Absatz eins, BDG 1979, Paragraph 25, GehG) erbringt oder erbracht hätte. Für eine Abgeltung oder Nachzahlung des Entfalls solcher "Poolgelder" besteht daher - unter Bedachtnahme auf den Wesenskern des öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses - in dessen Rahmen keine gesetzliche Grundlage.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2011120131.X02

Im RIS seit

22.05.2012

Zuletzt aktualisiert am

13.06.2012
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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