RS Vwgh 2012/5/24 2010/07/0184

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Veröffentlicht am 24.05.2012
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
81/01 Wasserrechtsgesetz

Norm

VwRallg;
WRG 1959 §111 Abs3;
WRG 1959 §12 Abs2;
  1. WRG 1959 § 111 heute
  2. WRG 1959 § 111 gültig ab 22.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2003
  3. WRG 1959 § 111 gültig von 01.10.1997 bis 21.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  4. WRG 1959 § 111 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

Eine Vereinbarung zwischen der Konsenswerberin und der betroffenen Grundeigentümerin in einem wasserrechtlichen Bewilligungsverfahren entfaltet - unabhängig davon, ob die Vereinbarung gemäß § 111 Abs 3 WRG 1959 beurkundet wurde - zivilrechtliche Wirkungen. Die Behebung der Beurkundung dieses Übereinkommens nach § 111 Abs 3 WRG 1959 beseitigt die zivilrechtliche Vereinbarung nicht.Eine Vereinbarung zwischen der Konsenswerberin und der betroffenen Grundeigentümerin in einem wasserrechtlichen Bewilligungsverfahren entfaltet - unabhängig davon, ob die Vereinbarung gemäß Paragraph 111, Absatz 3, WRG 1959 beurkundet wurde - zivilrechtliche Wirkungen. Die Behebung der Beurkundung dieses Übereinkommens nach Paragraph 111, Absatz 3, WRG 1959 beseitigt die zivilrechtliche Vereinbarung nicht.

Schlagworte

Rechtsgrundsätze Allgemein Anwendbarkeit zivilrechtlicher Bestimmungen Verträge und Vereinbarungen im öffentlichen Recht VwRallg6/1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2010070184.X02

Im RIS seit

06.07.2012

Zuletzt aktualisiert am

02.09.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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