RS Vwgh 2012/5/31 2010/09/0019

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Veröffentlicht am 31.05.2012
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
19/05 Menschenrechte
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §69 Abs1 Z2;
AVG §69 Abs1 Z3;
MRK Art38;
MRK Art39;
MRK Art44;
MRK Art46;
VwGG §34 Abs1;
  1. AVG § 69 heute
  2. AVG § 69 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 69 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 69 gültig von 01.01.1999 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 69 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 69 heute
  2. AVG § 69 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 69 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 69 gültig von 01.01.1999 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 69 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Mit dem vom Bf mit der Republik Österreich vor dem EGMR geschlossenen Vergleich und mit der mit der Entscheidung des EGMR erfolgten Streichung der Beschwerde des Bf von der Liste der Beschwerdefälle des EGMR ist weder eine neue Tatsache oder ein neues Beweismittel iSd § 69 Abs. 1 Z. 2 AVG hervorgekommen noch wurde iSd § 69 Abs. 1 Z. 3 AVG damit über eine Vorfrage entschieden. Alle aus einer behaupteten Verletzung der MRK abgeleiteten Ansprüche des Bf sind mit der Übernahme der Zahlungsverpflichtung durch die Republik Österreich im Rahmen der gütlichen Einigung erledigt, daher kann der Bf dem in Erfüllung des Vergleiches eine Geldsumme - auch aus Budgetmitteln des VwGH - ausgezahlt worden ist, auch keinen weiteren Anspruch auf nachträgliche Strafmilderung, auf den sein Antrag auf Wiederaufnahme des Verwaltungsstrafverfahrens letztlich abzielt, geltend machen (vgl. B VfGH 11. Dezember 2009, B 385/09-8).Mit dem vom Bf mit der Republik Österreich vor dem EGMR geschlossenen Vergleich und mit der mit der Entscheidung des EGMR erfolgten Streichung der Beschwerde des Bf von der Liste der Beschwerdefälle des EGMR ist weder eine neue Tatsache oder ein neues Beweismittel iSd Paragraph 69, Absatz eins, Ziffer 2, AVG hervorgekommen noch wurde iSd Paragraph 69, Absatz eins, Ziffer 3, AVG damit über eine Vorfrage entschieden. Alle aus einer behaupteten Verletzung der MRK abgeleiteten Ansprüche des Bf sind mit der Übernahme der Zahlungsverpflichtung durch die Republik Österreich im Rahmen der gütlichen Einigung erledigt, daher kann der Bf dem in Erfüllung des Vergleiches eine Geldsumme - auch aus Budgetmitteln des VwGH - ausgezahlt worden ist, auch keinen weiteren Anspruch auf nachträgliche Strafmilderung, auf den sein Antrag auf Wiederaufnahme des Verwaltungsstrafverfahrens letztlich abzielt, geltend machen vergleiche B VfGH 11. Dezember 2009, B 385/09-8).

Schlagworte

Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Parteienrechte und Beschwerdelegitimation Verwaltungsverfahren Mangelnde Rechtsverletzung Beschwerdelegitimation verneint keineBESCHWERDELEGITIMATION

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2010090019.X02

Im RIS seit

25.06.2012

Zuletzt aktualisiert am

21.07.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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