RS Vwgh 2012/6/21 AW 2012/08/0049

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Veröffentlicht am 21.06.2012
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
66/01 Allgemeines Sozialversicherungsgesetz

Norm

ASVG §123 Abs5;
VwGG §30 Abs2;
  1. ASVG § 123 heute
  2. ASVG § 123 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2025
  3. ASVG § 123 gültig von 01.01.2020 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  4. ASVG § 123 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 162/2015
  5. ASVG § 123 gültig von 01.08.2013 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/2013
  6. ASVG § 123 gültig von 01.02.2013 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2013
  7. ASVG § 123 gültig von 01.01.2013 bis 31.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2012
  8. ASVG § 123 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  9. ASVG § 123 gültig von 01.08.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2009
  10. ASVG § 123 gültig von 01.07.2007 bis 31.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/2007
  11. ASVG § 123 gültig von 01.08.2006 bis 30.06.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/2006
  12. ASVG § 123 gültig von 01.08.2006 bis 31.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2005
  13. ASVG § 123 gültig von 01.09.2002 bis 31.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2002
  14. ASVG § 123 gültig von 01.01.2002 bis 31.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/2002
  15. ASVG § 123 gültig von 01.08.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2001
  16. ASVG § 123 gültig von 18.04.2001 bis 31.07.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2001
  17. ASVG § 123 gültig von 25.08.2000 bis 17.04.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2000
  18. ASVG § 123 gültig von 01.01.1998 bis 24.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/1998
  19. ASVG § 123 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/1997
  20. ASVG § 123 gültig von 01.08.1996 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 411/1996
  1. VwGG § 30 heute
  2. VwGG § 30 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 30 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VwGG § 30 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 30 gültig von 01.08.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 30 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004

Rechtssatz

Nichtstattgebung - Anspruchsberechtigung für Angehörige gemäß § 123 ASVG - Mit dem angefochtenen Bescheid hat die belangte Behörde (Landeshauptmann) ausgesprochen, dass für näher bezeichnete Angehörige des Mitbeteiligten Anspruch auf Leistungen der Krankenversicherung gemäß § 123 Abs. 5 ASVG besteht. Die beschwerdeführende Partei (Krankenkasse) behauptet, dass für den Zeitraum bis zur Entscheidung durch den Verwaltungsgerichtshof eine gänzlich andere Handhabung betreffend die Zuerkennung von Leistungen der Krankenversicherung als bisher erfolgen müsse, was zu einer Rechtsunsicherheit führen würde, da im Fall der Stattgebung der Beschwerde der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt werden müsse. Es ist nicht zu erkennen, dass durch den Vollzug des angefochtenen Bescheides, der die Anspruchsberechtigung für Angehörige eines Versicherten betrifft, eine über den Anlassfall hinausgehende "gänzlich andere Handhabung betreffend der Zuerkennung von Leistungen" erfolgen müsste. Die "Rechtsunsicherheit", auf die sich die beschwerdeführende Partei beruft, ist mit der von ihr erhobenen Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof notwendig verbunden und kann nicht als ein mit dem Vollzug des Bescheides für sie verbundener (unverhältnismäßiger) Nachteil angesehen werden.Nichtstattgebung - Anspruchsberechtigung für Angehörige gemäß Paragraph 123, ASVG - Mit dem angefochtenen Bescheid hat die belangte Behörde (Landeshauptmann) ausgesprochen, dass für näher bezeichnete Angehörige des Mitbeteiligten Anspruch auf Leistungen der Krankenversicherung gemäß Paragraph 123, Absatz 5, ASVG besteht. Die beschwerdeführende Partei (Krankenkasse) behauptet, dass für den Zeitraum bis zur Entscheidung durch den Verwaltungsgerichtshof eine gänzlich andere Handhabung betreffend die Zuerkennung von Leistungen der Krankenversicherung als bisher erfolgen müsse, was zu einer Rechtsunsicherheit führen würde, da im Fall der Stattgebung der Beschwerde der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt werden müsse. Es ist nicht zu erkennen, dass durch den Vollzug des angefochtenen Bescheides, der die Anspruchsberechtigung für Angehörige eines Versicherten betrifft, eine über den Anlassfall hinausgehende "gänzlich andere Handhabung betreffend der Zuerkennung von Leistungen" erfolgen müsste. Die "Rechtsunsicherheit", auf die sich die beschwerdeführende Partei beruft, ist mit der von ihr erhobenen Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof notwendig verbunden und kann nicht als ein mit dem Vollzug des Bescheides für sie verbundener (unverhältnismäßiger) Nachteil angesehen werden.

Schlagworte

Unverhältnismäßiger Nachteil

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:AW2012080049.A01

Im RIS seit

26.11.2012

Zuletzt aktualisiert am

27.11.2012
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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