RS Vwgh 2012/6/26 2010/07/0222

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.06.2012
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Index

L66105 Einforstung Wald- und Weideservituten Felddienstbarkeit
Salzburg
40/01 Verwaltungsverfahren
56/04 Sonstige öffentliche Wirtschaft
80/06 Bodenreform

Norm

AgrVG §5 Abs1;
AVG §10;
BundesforsteG 1996 §14;
EinforstungsrechteG Slbg 1986 §40 Abs1;
EinforstungsrechteG Slbg 1986 §45;
WWSGG §8 Abs2;
  1. AVG § 10 heute
  2. AVG § 10 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 10 gültig von 01.01.2012 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 10 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  5. AVG § 10 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 10 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  7. AVG § 10 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Nach § 40 Abs 1 Slbg EinforstungsrechteG 1986 iVm § 5 Abs 1 des AgrVG gilt auch in einem Verfahren auf Zuerkennung eines Elementarholzbezugs nach § 45 Slbg EinforstungsrechteG 1986 die Bestimmung des § 10 AVG. Demnach steht es aber grundsätzlich jeder Partei frei, ob sie gegenüber der Behörde selbst einschreiten oder sich vertreten lassen will, sodass die mitbeteiligte Österreichische Bundesforste AG als rechts- und handlungsfähige juristische Person selbst durch ihre Organe handeln konnte, ohne sich von der Finanzprokuratur vertreten lassen zu müssen. Eine Anwaltspflicht besteht im Verwaltungsverfahren nicht. Schließlich sieht auch § 14 des BundesforsteG 1996, keine Verpflichtung, sondern nur eine Möglichkeit der Vertretung durch die Finanzprokuratur vor.Nach Paragraph 40, Absatz eins, Slbg EinforstungsrechteG 1986 in Verbindung mit Paragraph 5, Absatz eins, des AgrVG gilt auch in einem Verfahren auf Zuerkennung eines Elementarholzbezugs nach Paragraph 45, Slbg EinforstungsrechteG 1986 die Bestimmung des Paragraph 10, AVG. Demnach steht es aber grundsätzlich jeder Partei frei, ob sie gegenüber der Behörde selbst einschreiten oder sich vertreten lassen will, sodass die mitbeteiligte Österreichische Bundesforste AG als rechts- und handlungsfähige juristische Person selbst durch ihre Organe handeln konnte, ohne sich von der Finanzprokuratur vertreten lassen zu müssen. Eine Anwaltspflicht besteht im Verwaltungsverfahren nicht. Schließlich sieht auch Paragraph 14, des BundesforsteG 1996, keine Verpflichtung, sondern nur eine Möglichkeit der Vertretung durch die Finanzprokuratur vor.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2010070222.X04

Im RIS seit

30.07.2012

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2012
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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