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001 Verwaltungsrecht allgemeinNorm
GSpG 1989 §52 Abs1 Z5;Beachte
Serie (erledigt im gleichen Sinn): 2012/17/0213 E 24. Oktober 2012 2012/17/0154 E 24. April 2013 2012/17/0212 E 24. Oktober 2012 2012/17/0214 E 24. Oktober 2012 2012/17/0215 E 24. Oktober 2012 2012/17/0216 E 24. Oktober 2012 2012/17/0207 E 24. Oktober 2012 2012/17/0208 E 24. Oktober 2012 2012/17/0209 E 24. Oktober 2012 2012/17/0210 E 24. Oktober 2012 2012/17/0205 E 24. Oktober 2012 2012/17/0206 E 24. Oktober 2012 2012/17/0160 E 21. Dezember 2012 2012/17/0161 E 21. Dezember 2012 2012/17/0158 E 21. Dezember 2012 2012/17/0159 E 21. Dezember 2012 2012/17/0330 E 30. Jänner 2013 2012/17/0331 E 30. Jänner 2013 2012/17/0346 E 30. Jänner 2013 2012/17/0345 E 30. Jänner 2013 2012/17/0426 E 30. Jänner 2013 2012/17/0157 E 24. April 2013 2012/17/0155 E 24. April 2013 2012/17/0211 E 24. Oktober 2012Rechtssatz
Nach ständiger Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofes (vgl. das Erkenntnis vom 19. Juni 1998, Zl. G 275/96, Slg. 15.199) und des Verwaltungsgerichtshofes (vgl. das hg. Erkenntnis vom 22. März 1999, Zl. 98/17/0134) standen (schon) die Tatbestände des § 52 Abs. 1 Z 5 GSpG in der Fassung vor BGBl. I Nr. 54/2010 (Betreiben von Glücksspielapparaten oder Glücksspielautomaten, die dem Glücksspielmonopol unterliegen, ohne Konzession) und des § 168 Abs. 1 StGB unter den in dieser Rechtsprechung näher genannten Voraussetzungen (Nichtvorliegen der in § 168 Abs. 1 StGB normierten Ausnahmen von der Strafbarkeit nach StGB) auf Grund einer verfassungskonformen, das Verbot der Doppelbestrafung gemäß Art. 4 Abs. 1 des 7. ZPMRK berücksichtigenden Interpretation zueinander im Verhältnis der Idealkonkurrenz. Der Verwaltungsgerichtshof ging daher insbesondere davon aus, dass aus der "unechten Idealkonkurrenz in der Erscheinungsform der stillschweigenden Subsidiarität des § 52 Abs. 1 Z 5 GSpG gegenüber § 168 Abs. 1 StGB" folge, "dass eine Bestrafung nach der erstgenannten Norm dann zu unterbleiben hat, wenn sich der Täter nach der zweitgenannten Bestimmung strafbar gemacht hat".Nach ständiger Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofes vergleiche das Erkenntnis vom 19. Juni 1998, Zl. G 275/96, Slg. 15.199) und des Verwaltungsgerichtshofes vergleiche das hg. Erkenntnis vom 22. März 1999, Zl. 98/17/0134) standen (schon) die Tatbestände des Paragraph 52, Absatz eins, Ziffer 5, GSpG in der Fassung vor Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 54 aus 2010, (Betreiben von Glücksspielapparaten oder Glücksspielautomaten, die dem Glücksspielmonopol unterliegen, ohne Konzession) und des Paragraph 168, Absatz eins, StGB unter den in dieser Rechtsprechung näher genannten Voraussetzungen (Nichtvorliegen der in Paragraph 168, Absatz eins, StGB normierten Ausnahmen von der Strafbarkeit nach StGB) auf Grund einer verfassungskonformen, das Verbot der Doppelbestrafung gemäß Artikel 4, Absatz eins, des 7. ZPMRK berücksichtigenden Interpretation zueinander im Verhältnis der Idealkonkurrenz. Der Verwaltungsgerichtshof ging daher insbesondere davon aus, dass aus der "unechten Idealkonkurrenz in der Erscheinungsform der stillschweigenden Subsidiarität des Paragraph 52, Absatz eins, Ziffer 5, GSpG gegenüber Paragraph 168, Absatz eins, StGB" folge, "dass eine Bestrafung nach der erstgenannten Norm dann zu unterbleiben hat, wenn sich der Täter nach der zweitgenannten Bestimmung strafbar gemacht hat".
Schlagworte
Auslegung Gesetzeskonforme Auslegung von Verordnungen Verfassungskonforme Auslegung von Gesetzen VwRallg3/3European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2012:2012170156.X02Im RIS seit
11.10.2012Zuletzt aktualisiert am
22.10.2013