RS Vwgh 2012/9/4 2009/12/0171

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Veröffentlicht am 04.09.2012
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Index

L22001 Landesbedienstete Burgenland
10/07 Verwaltungsgerichtshof
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

BDG 1979 §36;
BDG 1979 §38 impl;
LBDG Bgld 1997 §39 Abs2;
LBDG Bgld 1997 §39;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. BDG 1979 § 38 heute
  2. BDG 1979 § 38 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  3. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  4. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  5. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  6. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  7. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1980 bis 31.12.1994
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Geht die Behörde im Zusammenhang mit der Zulässigkeit einer Versetzung gemäß § 39 Bgld LBDG 1997 von einer neuen Organisation der Dienststelle aus, wäre es erforderlich gewesen, die Auswirkungen der erfolgten Organisationsänderung auf die bisherige Dienststelle und den Arbeitsplatz des Beamten darzustellen. Sollte sich der durch die erfolgte Versetzung dem Beamten zugewiesene neue Arbeitsplatz an einer neu geschaffenen Dienststelle befinden, läge jedenfalls (selbst bei Aufgabenidentität) keine Identität des Arbeitsplatzes vor. Bei der Versetzung des Beamten wäre diesfalls die schonendste Variante zu wählen.Geht die Behörde im Zusammenhang mit der Zulässigkeit einer Versetzung gemäß Paragraph 39, Bgld LBDG 1997 von einer neuen Organisation der Dienststelle aus, wäre es erforderlich gewesen, die Auswirkungen der erfolgten Organisationsänderung auf die bisherige Dienststelle und den Arbeitsplatz des Beamten darzustellen. Sollte sich der durch die erfolgte Versetzung dem Beamten zugewiesene neue Arbeitsplatz an einer neu geschaffenen Dienststelle befinden, läge jedenfalls (selbst bei Aufgabenidentität) keine Identität des Arbeitsplatzes vor. Bei der Versetzung des Beamten wäre diesfalls die schonendste Variante zu wählen.

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2009120171.X01

Im RIS seit

07.11.2012

Zuletzt aktualisiert am

28.08.2014
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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