RS Vwgh 2012/9/5 2012/15/0112

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 05.09.2012
beobachten
merken

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §28 Abs1 Z4;
VwGG §28 Abs1 Z5;
  1. VwGG § 28 heute
  2. VwGG § 28 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. VwGG § 28 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 28 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 28 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 28 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 28 gültig von 01.01.1991 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 28 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 28 heute
  2. VwGG § 28 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. VwGG § 28 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 28 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 28 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 28 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 28 gültig von 01.01.1991 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 28 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2007/13/0081 B 17. November 2010 RS 1 (hier nur die ersten zwei Sätze)

Stammrechtssatz

Die Verletzung von Verfahrensvorschriften als solche stellt keinen Beschwerdepunkt dar, sondern zählt zu den Beschwerdegründen. In welchem konkreten, aus einer Rechtsnorm ableitbaren subjektiven Recht die beschwerdeführende Partei durch den angefochtenen Bescheid (insbesondere in Bezug auf die durch diesen zur Vorschreibung gelangenden Abgaben) verletzt sein soll, wird durch die Behauptung der Verletzung von Verfahrensvorschriften nicht dargestellt (vgl. für viele die hg. Beschlüsse vom 31. März 2004, 2004/13/0034, vom 8. Februar 2007, 2006/15/0344, und vom 26. Mai 2010, 2007/13/0038, mwN). Dasselbe gilt für das nur allgemein bezeichnete "Recht auf einen Bescheid, dessen Inhalt nicht rechtswidrig ist" (vgl. z.B. die hg. Beschlüsse vom 20. September 2007, 2007/14/0041, sowie vom 4. August 2010, 2010/13/0080). Mit der Verletzung des "Gleichheitsgrundsatzes" bzw. Gleichbehandlungsgrundsatzes wird nur ein verfassungsrechtlich gewährleistetes Recht angesprochen, dessen Prüfung nicht in die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofes fiele (vgl. Art. 133 Z 1 B-VG und Art. 144 B-VG). Ein Recht nach § 28 Abs. 1 Z 4 VwGG wird damit ebenfalls nicht bezeichnet (vgl. beispielsweise die hg. Beschlüsse vom 28. November 2007, 2007/15/0212, sowie nochmals vom 26. Mai 2010, 2007/13/0038).Die Verletzung von Verfahrensvorschriften als solche stellt keinen Beschwerdepunkt dar, sondern zählt zu den Beschwerdegründen. In welchem konkreten, aus einer Rechtsnorm ableitbaren subjektiven Recht die beschwerdeführende Partei durch den angefochtenen Bescheid (insbesondere in Bezug auf die durch diesen zur Vorschreibung gelangenden Abgaben) verletzt sein soll, wird durch die Behauptung der Verletzung von Verfahrensvorschriften nicht dargestellt vergleiche für viele die hg. Beschlüsse vom 31. März 2004, 2004/13/0034, vom 8. Februar 2007, 2006/15/0344, und vom 26. Mai 2010, 2007/13/0038, mwN). Dasselbe gilt für das nur allgemein bezeichnete "Recht auf einen Bescheid, dessen Inhalt nicht rechtswidrig ist" vergleiche z.B. die hg. Beschlüsse vom 20. September 2007, 2007/14/0041, sowie vom 4. August 2010, 2010/13/0080). Mit der Verletzung des "Gleichheitsgrundsatzes" bzw. Gleichbehandlungsgrundsatzes wird nur ein verfassungsrechtlich gewährleistetes Recht angesprochen, dessen Prüfung nicht in die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtshofes fiele vergleiche Artikel 133, Ziffer eins, B-VG und Artikel 144, B-VG). Ein Recht nach Paragraph 28, Absatz eins, Ziffer 4, VwGG wird damit ebenfalls nicht bezeichnet vergleiche beispielsweise die hg. Beschlüsse vom 28. November 2007, 2007/15/0212, sowie nochmals vom 26. Mai 2010, 2007/13/0038).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2012150112.X01

Im RIS seit

07.01.2013

Zuletzt aktualisiert am

08.01.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten