RS Vwgh 2012/9/21 2012/02/0132

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Veröffentlicht am 21.09.2012
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
86/01 Veterinärrecht allgemein

Norm

AVG §67a Z2;
TierschutzG 2005 §37 Abs1 Z2;
TierschutzG 2005 §37 Abs2;
TierschutzG 2005 §37;
TierschutzG 2005 §4 Z1;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. AVG § 67a gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013
  2. AVG § 67a gültig von 01.01.2003 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2002
  3. AVG § 67a gültig von 20.04.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  4. AVG § 67a gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 67a gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Die Abnahme eines Tieres nach § 37 TierschutzG 2005 sieht als Adressaten eindeutig und ausschließlich den Halter vor, setzt eine Abnahme doch begrifflich die Sachherrschaft des Halters voraus und beendet diese durch - wie es in der Überschrift des § 37 legcit lautet - sofortigen Zwang. Ist der Eigentümer der abgenommenen Tiere aber nicht deren Halter kann er somit durch die Maßnahme nach § 37 Abs. 1 Z 2 und Abs. 2 legcit - unabhängig von der Frage ihrer Rechtswidrigkeit - in seinen Rechten gar nicht verletzt sein. Seine Beschwerde nach § 67a Z 2 AVG wäre daher vom UVS zurückzuweisen gewesen (Hinweis B 25. Februar 1983, 2971/80, VwSlg. 10984 A/1983; E 14. Dezember 1988, 85/03/0073).Die Abnahme eines Tieres nach Paragraph 37, TierschutzG 2005 sieht als Adressaten eindeutig und ausschließlich den Halter vor, setzt eine Abnahme doch begrifflich die Sachherrschaft des Halters voraus und beendet diese durch - wie es in der Überschrift des Paragraph 37, legcit lautet - sofortigen Zwang. Ist der Eigentümer der abgenommenen Tiere aber nicht deren Halter kann er somit durch die Maßnahme nach Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 2 und Absatz 2, legcit - unabhängig von der Frage ihrer Rechtswidrigkeit - in seinen Rechten gar nicht verletzt sein. Seine Beschwerde nach Paragraph 67 a, Ziffer 2, AVG wäre daher vom UVS zurückzuweisen gewesen (Hinweis B 25. Februar 1983, 2971/80, VwSlg. 10984 A/1983; E 14. Dezember 1988, 85/03/0073).

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2012020132.X01

Im RIS seit

16.10.2012

Zuletzt aktualisiert am

22.11.2012
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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