RS Vwgh 2012/10/2 2010/04/0016

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 02.10.2012
beobachten
merken

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
36 Wirtschaftstreuhänder

Norm

VwGG §28 Abs1 Z4;
VwGG §34 Abs1;
WTARL 2003 §1;
WTARL 2003 §2;
WTARL 2003 §3;
WTARL 2003 §7;
WTARL 2003 §9 Abs3;
WTARL 2003 §9 Abs4;
WTBG 1999 §120 Z25;
WTBG 1999 §137 Abs3;
WTBG 1999 §140 Abs7;
  1. VwGG § 28 heute
  2. VwGG § 28 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. VwGG § 28 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 28 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 28 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 28 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 28 gültig von 01.01.1991 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 28 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Mit dem angefochtenen Bescheid wurde der Bf gemäß § 140 Abs. 7 iVm § 137 Abs. 3 WTBG 1999 im Instanzenzug eines näher bezeichneten, ihm zur Last gelegten Berufsvergehens schuldig erkannt. Im Beschwerdefall geht es um das Berufsvergehen des § 120 Z. 25 WTBG 1999 iVm den §§ 1, 2, 7 und 9 Abs. 3 der Wirtschaftstreuhandberufs-Ausübungsrichtlinie (WTARL 2003). Mit dem Vorbringen, im Hinblick auf die §§ 1, 2 und 3 WTARL 2003 im Recht verletzt zu sein, dass näher bezeichnete unbewiesene Anschuldigungen dem Erkenntnis zugrunde gelegt worden seien, obwohl dies zu unterbleiben hätte sowie im Hinblick auf § 9 Abs. 4 WTARL 2003 im Recht verletzt zu sein, bei Nichtzahlung von fälligen Honorarforderungen ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen zu können, wird kein tauglicher Beschwerdepunkt geltend gemacht. Der Bf konnte nämlich im Beschwerdefall durch den angefochtenen Bescheid allein im Recht verletzt sein, nicht gemäß § 140 Abs. 7 iVm § 137 Abs. 3 WTBG 1999 des ihm zur Last gelegten Berufsvergehens nach § 120 Z. 25 WTBG 1999 iVm den §§ 1, 2, 7 und 9 Abs. 3 WTARL 2003 schuldig erkannt zu werden.Mit dem angefochtenen Bescheid wurde der Bf gemäß Paragraph 140, Absatz 7, in Verbindung mit Paragraph 137, Absatz 3, WTBG 1999 im Instanzenzug eines näher bezeichneten, ihm zur Last gelegten Berufsvergehens schuldig erkannt. Im Beschwerdefall geht es um das Berufsvergehen des Paragraph 120, Ziffer 25, WTBG 1999 in Verbindung mit den Paragraphen eins, 2, 7 und 9 Absatz 3, der Wirtschaftstreuhandberufs-Ausübungsrichtlinie (WTARL 2003). Mit dem Vorbringen, im Hinblick auf die Paragraphen eins, 2 und 3 WTARL 2003 im Recht verletzt zu sein, dass näher bezeichnete unbewiesene Anschuldigungen dem Erkenntnis zugrunde gelegt worden seien, obwohl dies zu unterbleiben hätte sowie im Hinblick auf Paragraph 9, Absatz 4, WTARL 2003 im Recht verletzt zu sein, bei Nichtzahlung von fälligen Honorarforderungen ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen zu können, wird kein tauglicher Beschwerdepunkt geltend gemacht. Der Bf konnte nämlich im Beschwerdefall durch den angefochtenen Bescheid allein im Recht verletzt sein, nicht gemäß Paragraph 140, Absatz 7, in Verbindung mit Paragraph 137, Absatz 3, WTBG 1999 des ihm zur Last gelegten Berufsvergehens nach Paragraph 120, Ziffer 25, WTBG 1999 in Verbindung mit den Paragraphen eins, 2, 7 und 9 Absatz 3, WTARL 2003 schuldig erkannt zu werden.

Schlagworte

Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Parteienrechte und Beschwerdelegitimation Verwaltungsverfahren Mangelnde Rechtsverletzung Beschwerdelegitimation verneint keineBESCHWERDELEGITIMATION

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2010040016.X01

Im RIS seit

03.01.2013

Zuletzt aktualisiert am

04.01.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten