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66/01 Allgemeines SozialversicherungsgesetzNorm
ASVG §44;Rechtssatz
Pflichtversicherungsbeiträge werden jeweils ausgehend von einer Beitragsgrundlage bemessen (im ASVG grundsätzlich Arbeitsverdienst [§ 44 ASVG], für Pensionisten die Pension (§ 73 ASVG), im GSVG Einkünfte aus selbständigen Erwerbstätigkeiten (§ 25 GSVG), im BSVG regelmäßig ausgehend vom Einheitswert [§ 23 BSVG]), wobei aber eine Beschränkung durch eine Höchstbeitragsgrundlage erfolgt (§ 45 ASVG, § 25 Abs. 5 GSVG; § 23 Abs. 9 BSVG). Wenn sich also der Krankenversicherungsbeitrag bei einem Pensionsbezug nicht (jedenfalls) von der Höchstbeitragsgrundlage, sondern von der tatsächlich bezogenen Bruttopension errechnet, so handelt es sich dabei keineswegs um eine abweichende Beitragsbemessung.Pflichtversicherungsbeiträge werden jeweils ausgehend von einer Beitragsgrundlage bemessen (im ASVG grundsätzlich Arbeitsverdienst [§ 44 ASVG], für Pensionisten die Pension (Paragraph 73, ASVG), im GSVG Einkünfte aus selbständigen Erwerbstätigkeiten (Paragraph 25, GSVG), im BSVG regelmäßig ausgehend vom Einheitswert [§ 23 BSVG]), wobei aber eine Beschränkung durch eine Höchstbeitragsgrundlage erfolgt (Paragraph 45, ASVG, Paragraph 25, Absatz 5, GSVG; Paragraph 23, Absatz 9, BSVG). Wenn sich also der Krankenversicherungsbeitrag bei einem Pensionsbezug nicht (jedenfalls) von der Höchstbeitragsgrundlage, sondern von der tatsächlich bezogenen Bruttopension errechnet, so handelt es sich dabei keineswegs um eine abweichende Beitragsbemessung.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2012:2009080152.X01Im RIS seit
24.10.2012Zuletzt aktualisiert am
16.01.2013