RS Vwgh 2012/10/10 2010/12/0198

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Veröffentlicht am 10.10.2012
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Index

63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz
63/06 Dienstrechtsverfahren

Norm

BDG 1979 §64;
DVV 1981 §3 Abs1 Z1;
  1. DVV 1981 § 3 heute
  2. DVV 1981 § 3 gültig ab 01.10.2000 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 329/2000
  3. DVV 1981 § 3 gültig von 01.01.1999 bis 30.09.2000 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 437/1998
  4. DVV 1981 § 3 gültig von 01.01.1996 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 41/1996
  5. DVV 1981 § 3 gültig von 12.02.1993 bis 31.12.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 84/1993
  6. DVV 1981 § 3 gültig von 01.05.1991 bis 11.02.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 218/1991
  7. DVV 1981 § 3 gültig von 01.09.1984 bis 30.04.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 335/1984
  8. DVV 1981 § 3 gültig von 01.04.1981 bis 31.08.1984

Rechtssatz

Beruft sich die Dienstbehörde als Grund für den Urlaubswiderruf darauf, dass die persönliche Dienstleistung des Beamten in Anbetracht der zahlreichen Aufgaben seiner Abteilung, der Personalknappheit und seiner Verantwortlichkeit für bestimmte Aufgaben während eines Teils des ursprünglich als Zeiten des Erholungsurlaubes vorgesehenen Zeitraumes erforderlich gewesen sei, ist dies nicht rechtswidrig. Der Annahme von relevanten "Dienstesrücksichten" stünde in diesem Fall auch nicht entgegen, wenn die Personalknappheit, wie vom Beamten behauptet, auf einem "Organisationsverschulden" der Dienstbehörde in der Vergangenheit zurückzuführen gewesen wäre (Hinweis E vom 17. Oktober 2011, 2010/12/0050).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2010120198.X03

Im RIS seit

07.11.2012

Zuletzt aktualisiert am

02.09.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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