RS Vwgh 2013/1/10 AW 2012/12/0009

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Veröffentlicht am 10.01.2013
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

BDG 1979 §14 Abs1;
BDG 1979 §14 Abs3;
VwGG §30 Abs2;
  1. BDG 1979 § 14 heute
  2. BDG 1979 § 14 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  3. BDG 1979 § 14 gültig von 15.08.2018 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  4. BDG 1979 § 14 gültig von 18.06.2015 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  5. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2014 bis 17.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  6. BDG 1979 § 14 gültig von 29.12.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  7. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2012 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  8. BDG 1979 § 14 gültig von 30.12.2008 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2008
  9. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2007 bis 29.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
  10. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2007 bis 23.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2006
  11. BDG 1979 § 14 gültig von 24.06.2006 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
  12. BDG 1979 § 14 gültig von 10.08.2002 bis 23.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  13. BDG 1979 § 14 gültig von 01.09.1998 bis 09.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  14. BDG 1979 § 14 gültig von 01.08.1996 bis 31.08.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  15. BDG 1979 § 14 gültig von 01.08.1996 bis 31.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 392/1996
  16. BDG 1979 § 14 gültig von 01.05.1996 bis 31.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  17. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1996 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 820/1995
  18. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  19. BDG 1979 § 14 gültig von 27.06.1992 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1992
  20. BDG 1979 § 14 gültig von 01.09.1990 bis 26.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 447/1990
  21. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1984 bis 31.08.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 612/1983
  1. BDG 1979 § 14 heute
  2. BDG 1979 § 14 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  3. BDG 1979 § 14 gültig von 15.08.2018 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  4. BDG 1979 § 14 gültig von 18.06.2015 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  5. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2014 bis 17.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  6. BDG 1979 § 14 gültig von 29.12.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  7. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2012 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  8. BDG 1979 § 14 gültig von 30.12.2008 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2008
  9. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2007 bis 29.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
  10. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.2007 bis 23.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2006
  11. BDG 1979 § 14 gültig von 24.06.2006 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2006
  12. BDG 1979 § 14 gültig von 10.08.2002 bis 23.06.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  13. BDG 1979 § 14 gültig von 01.09.1998 bis 09.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  14. BDG 1979 § 14 gültig von 01.08.1996 bis 31.08.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  15. BDG 1979 § 14 gültig von 01.08.1996 bis 31.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 392/1996
  16. BDG 1979 § 14 gültig von 01.05.1996 bis 31.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  17. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1996 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 820/1995
  18. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  19. BDG 1979 § 14 gültig von 27.06.1992 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1992
  20. BDG 1979 § 14 gültig von 01.09.1990 bis 26.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 447/1990
  21. BDG 1979 § 14 gültig von 01.01.1984 bis 31.08.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 612/1983
  1. VwGG § 30 heute
  2. VwGG § 30 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 30 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VwGG § 30 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 30 gültig von 01.08.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 30 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004

Rechtssatz

Nichtstattgebung - amtswegige Ruhestandsversetzung - Mit dem angefochtenen Bescheid wurde der Beschwerdeführer gemäß § 14 Abs. 1 und 3 BDG 1979 mit Ablauf eines bestimmten Monats in den Ruhestand versetzt. Soweit der Beschwerdeführer einen drohenden Verlust seines Selbstwertgefühls ins Treffen führt, ist ihm zunächst entgegen zu halten, dass er kein Vorbringen erstattet, wonach ein solcher Verlust auch im gedachten Fall des Erfolges seiner Beschwerde irreversibel wäre. Den vorgebrachten privaten Interessen des Beschwerdeführers stünde - im gedachten Fall der Rechtmäßigkeit des Bescheides - das öffentliche Interesse des Dienstgebers gegenüber, einen dauernd dienstunfähigen Beamten nicht weiterhin (für die Dauer des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens) im Aktivstand behalten bzw. ihm (auch im gedachten Fall der Beschwerdeabweisung nicht rückzahlbare) Aktivdienstbezüge auszahlen zu müssen. Vor diesem Hintergrund begründen die vom Beschwerdeführer ins Treffen geführten psychologischen Umstände keinen gegenüber den öffentlichen Interessen unverhältnismäßigen Nachteil. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer vor dem Verwaltungsgerichtshof den nicht von vornherein als unzutreffend zu erkennenden Sachverhaltsfeststellungen der belangten Behörde entgegen tritt, entbindet den Verwaltungsgerichtshof nicht davon, bei Prüfung und Gewichtung der den öffentlichen Interessen drohenden Nachteilen von jenem Sachverhalt auszugehen, welcher im angefochtenen Bescheid festgestellt wurde (vgl. hiezu etwa den hg. Beschluss vom 22. Dezember 2011, Zl. AW 2011/10/0051).Nichtstattgebung - amtswegige Ruhestandsversetzung - Mit dem angefochtenen Bescheid wurde der Beschwerdeführer gemäß Paragraph 14, Absatz eins und 3 BDG 1979 mit Ablauf eines bestimmten Monats in den Ruhestand versetzt. Soweit der Beschwerdeführer einen drohenden Verlust seines Selbstwertgefühls ins Treffen führt, ist ihm zunächst entgegen zu halten, dass er kein Vorbringen erstattet, wonach ein solcher Verlust auch im gedachten Fall des Erfolges seiner Beschwerde irreversibel wäre. Den vorgebrachten privaten Interessen des Beschwerdeführers stünde - im gedachten Fall der Rechtmäßigkeit des Bescheides - das öffentliche Interesse des Dienstgebers gegenüber, einen dauernd dienstunfähigen Beamten nicht weiterhin (für die Dauer des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens) im Aktivstand behalten bzw. ihm (auch im gedachten Fall der Beschwerdeabweisung nicht rückzahlbare) Aktivdienstbezüge auszahlen zu müssen. Vor diesem Hintergrund begründen die vom Beschwerdeführer ins Treffen geführten psychologischen Umstände keinen gegenüber den öffentlichen Interessen unverhältnismäßigen Nachteil. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer vor dem Verwaltungsgerichtshof den nicht von vornherein als unzutreffend zu erkennenden Sachverhaltsfeststellungen der belangten Behörde entgegen tritt, entbindet den Verwaltungsgerichtshof nicht davon, bei Prüfung und Gewichtung der den öffentlichen Interessen drohenden Nachteilen von jenem Sachverhalt auszugehen, welcher im angefochtenen Bescheid festgestellt wurde vergleiche hiezu etwa den hg. Beschluss vom 22. Dezember 2011, Zl. AW 2011/10/0051).

Schlagworte

Interessenabwägung Unverhältnismäßiger Nachteil Zwingende öffentliche Interessen Besondere Rechtsgebiete Beamten-Dienstrecht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:AW2012120009.A02

Im RIS seit

15.05.2013

Zuletzt aktualisiert am

16.05.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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