RS Vwgh 2013/1/31 2012/04/0093

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Veröffentlicht am 31.01.2013
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Index

L72004 Beschaffung Vergabe Oberösterreich
001 Verwaltungsrecht allgemein
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

LVergRG OÖ 2006 §12 Abs4;
LVergRG OÖ 2006 §13 Abs1 idF 2010/068;
LVergRG OÖ 2006 §13 Abs1;
VwGG §42 Abs2 Z1;
VwGG §42 Abs3;
VwRallg;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Den Gesetzesmaterialien zur Novelle des OÖ LVergRG 2006, LGBl. Nr. 68/2010, (Beilage 214/2010 zu den Wortprotokollen des OÖ. Landtages XXVII.GP) kann nicht entnommen werden, dass der Gesetzgeber durch Art. II Abs. 2 leg. cit. eine von § 42 Abs. 3 VwGG abweichende Regelung schaffen wollte. Vielmehr ergibt sich aus dem Wortlaut des § 12 Abs. 4 OÖ LVergRG 2006 (arg. "ruht das Verfahren" bzw. "ist das Verfahren formlos einzustellen"), dass aufgrund des aufhebenden Erkenntnisses eines Gerichtshofes des öffentlichen Rechts das Verfahren schon vor der bzw. ohne Einbringung eines Feststellungsantrages wieder anhängig ist. (Die Behörde hat daher im vorliegenden Fall die Maßgeblichkeit der sechsmonatigen Frist des § 13 Abs. 1 OÖ LVergRG 2006, LGBl. Nr. 130/2006, zu Unrecht verneint.)Den Gesetzesmaterialien zur Novelle des OÖ LVergRG 2006, Landesgesetzblatt Nr. 68 aus 2010,, (Beilage 214/2010 zu den Wortprotokollen des OÖ. Landtages römisch 27 .GP) kann nicht entnommen werden, dass der Gesetzgeber durch Artikel römisch zwei, Absatz 2, leg. cit. eine von Paragraph 42, Absatz 3, VwGG abweichende Regelung schaffen wollte. Vielmehr ergibt sich aus dem Wortlaut des Paragraph 12, Absatz 4, OÖ LVergRG 2006 (arg. "ruht das Verfahren" bzw. "ist das Verfahren formlos einzustellen"), dass aufgrund des aufhebenden Erkenntnisses eines Gerichtshofes des öffentlichen Rechts das Verfahren schon vor der bzw. ohne Einbringung eines Feststellungsantrages wieder anhängig ist. (Die Behörde hat daher im vorliegenden Fall die Maßgeblichkeit der sechsmonatigen Frist des Paragraph 13, Absatz eins, OÖ LVergRG 2006, Landesgesetzblatt Nr. 130 aus 2006,, zu Unrecht verneint.)

Schlagworte

Rechtsgrundsätze Fristen VwRallg6/5 Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2012040093.X01

Im RIS seit

01.03.2013

Zuletzt aktualisiert am

12.03.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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