RS Vwgh 2013/2/27 2010/03/0141

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Veröffentlicht am 27.02.2013
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
91/01 Fernmeldewesen

Norm

AVG §59 Abs1;
TKG 2003 §37 Abs2;
TKG 2003 §42;
TKMV 2008 §1 Z5;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. TKG 2003 § 37 gültig von 27.11.2015 bis 31.10.2021 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 190/2021
  2. TKG 2003 § 37 gültig von 22.11.2011 bis 26.11.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2011
  3. TKG 2003 § 37 gültig von 01.10.2010 bis 21.11.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  4. TKG 2003 § 37 gültig von 16.07.2009 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2009
  5. TKG 2003 § 37 gültig von 01.03.2006 bis 15.07.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 133/2005
  6. TKG 2003 § 37 gültig von 20.08.2003 bis 28.02.2006
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2010/03/0140 E 27. Februar 2013 RS 1

Stammrechtssatz

Mit Spruchpunkt A des angefochtenen Bescheides stellte die Behörde fest, dass die Partei über beträchtliche Marktmacht verfügen würde. Mit Spruchpunkt B des angefochtenen Bescheides legte die Behörde gemäß § 42 TKG 2003 für die Zusammenschaltungsleistung ein (auf Nachfrage) maximal zu verrechnendes Entgelt fest. Mit Spruchpunkt C des angefochtenen Bescheides sprach die Behörde aus, dass die der mitbeteiligten Partei mit Bescheid der belangten Behörde für den verfahrensgegenständlichen Terminierungsmarkt festgelegten spezifischen Verpflichtung mit Rechtskraft dieses Bescheides aufgehoben sei.Mit Spruchpunkt A des angefochtenen Bescheides stellte die Behörde fest, dass die Partei über beträchtliche Marktmacht verfügen würde. Mit Spruchpunkt B des angefochtenen Bescheides legte die Behörde gemäß Paragraph 42, TKG 2003 für die Zusammenschaltungsleistung ein (auf Nachfrage) maximal zu verrechnendes Entgelt fest. Mit Spruchpunkt C des angefochtenen Bescheides sprach die Behörde aus, dass die der mitbeteiligten Partei mit Bescheid der belangten Behörde für den verfahrensgegenständlichen Terminierungsmarkt festgelegten spezifischen Verpflichtung mit Rechtskraft dieses Bescheides aufgehoben sei.

Der Verwaltungsgerichthof hat im Erkenntnis vom 27. Februar 2013, 2010/03/0136, festgehalten, dass die in Spruchpunkt A des angefochtenen Bescheides enthaltene Feststellung, wonach die Partei auf dem verfahrensgegenständlichen Markt über beträchtliche Marktmacht verfügt, für sich alleine betrachtet keinen Bestand zu haben vermag, weswegen es sich bei den Spruchpunkten A und B insofern um voneinander untrennbare Spruchpunkte handelt. Gleiches gilt für den Spruchpunkt C des angefochtenen Bescheides. Bei diesem Ausspruch handelt es sich um die Aufhebung einer spezifischen Verpflichtung, sodass ein untrennbarer Gesamtzusammenhang mit dem Ausspruch über die weiteren Ergebnisse des Marktanalyseverfahrens in den Spruchpunkten A und B gegeben ist (Hinweis E vom 25. Juni 2008, 2007/03/0211, VwSlg 17485 A/2008).

Schlagworte

Trennbarkeit gesonderter Abspruch Verfahrensbestimmungen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2010030141.X01

Im RIS seit

18.04.2013

Zuletzt aktualisiert am

29.04.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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