RS Vwgh 2013/3/15 2008/17/0186

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Veröffentlicht am 15.03.2013
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VStG §64 Abs3;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. VStG § 64 heute
  2. VStG § 64 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. VStG § 64 gültig von 15.08.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  4. VStG § 64 gültig von 01.01.2014 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VStG § 64 gültig von 01.07.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VStG § 64 gültig von 01.03.2013 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  7. VStG § 64 gültig von 01.01.2002 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  8. VStG § 64 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2001
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Eine Kostenvorschreibung nach § 64 Abs. 3 VStG setzt voraus, dass der Beschuldigte einer Verwaltungsübertretung für schuldig erkannt wurde (arg. "dem Bestraften"; vgl. Hauer/Leukauf, Handbuch des österreichischen Verwaltungsverfahrens6, Anm. 10 zu § 64 VStG (1737)). Da Feststellungen dahin, dass eine Bestrafung des Erstbeschwerdeführers erfolgt sei, nicht getroffen wurden, erweist sich der angefochtene Bescheid insoweit als inhaltlich rechtswidrig.Eine Kostenvorschreibung nach Paragraph 64, Absatz 3, VStG setzt voraus, dass der Beschuldigte einer Verwaltungsübertretung für schuldig erkannt wurde (arg. "dem Bestraften"; vergleiche Hauer/Leukauf, Handbuch des österreichischen Verwaltungsverfahrens6, Anmerkung 10 zu Paragraph 64, VStG (1737)). Da Feststellungen dahin, dass eine Bestrafung des Erstbeschwerdeführers erfolgt sei, nicht getroffen wurden, erweist sich der angefochtene Bescheid insoweit als inhaltlich rechtswidrig.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2008170186.X03

Im RIS seit

10.05.2013

Zuletzt aktualisiert am

31.07.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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