RS Vwgh 2013/4/17 2012/12/0121

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Veröffentlicht am 17.04.2013
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Index

L22006 Landesbedienstete Steiermark
10/07 Verwaltungsgerichtshof
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

BDG 1979 §38 Abs6;
DBR Stmk 2003 §18 Abs5;
DBR Stmk 2003 §20 Abs2;
DBR Stmk 2003 §249;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. BDG 1979 § 38 heute
  2. BDG 1979 § 38 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  3. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2012
  4. BDG 1979 § 38 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  5. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  6. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  7. BDG 1979 § 38 gültig von 01.01.1980 bis 31.12.1994
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): 2012/12/0128 E 27. Juni 2013

Rechtssatz

Wurden keine Feststellungen bezüglich des Vorliegens der Voraussetzungen des § 20 Abs. 2 Z. 2 Stmk DBR 2003 getroffen und enthält der Bescheid dessen ungeachtet die Zuweisung eines neuen Zielarbeitsplatzes an den Beamten nicht, erweist sich die vorgenommenen Abberufung des Beamten schon deshalb als inhaltlich rechtswidrig. Die Vorgangsweise einer weisungsförmigen Zuweisung eines als geringwertiger angesehenen Zielarbeitsplatzes mit nachfolgender bescheidförmiger Abberufung vom bisherigen Arbeitsplatzes ist rechtswidrig (Hinweis E vom 17. April 2013, 2012/12/0116).Wurden keine Feststellungen bezüglich des Vorliegens der Voraussetzungen des Paragraph 20, Absatz 2, Ziffer 2, Stmk DBR 2003 getroffen und enthält der Bescheid dessen ungeachtet die Zuweisung eines neuen Zielarbeitsplatzes an den Beamten nicht, erweist sich die vorgenommenen Abberufung des Beamten schon deshalb als inhaltlich rechtswidrig. Die Vorgangsweise einer weisungsförmigen Zuweisung eines als geringwertiger angesehenen Zielarbeitsplatzes mit nachfolgender bescheidförmiger Abberufung vom bisherigen Arbeitsplatzes ist rechtswidrig (Hinweis E vom 17. April 2013, 2012/12/0116).

Schlagworte

Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2012120121.X02

Im RIS seit

22.05.2013

Zuletzt aktualisiert am

05.10.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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