RS Vwgh 2013/4/17 2012/12/0103

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Veröffentlicht am 17.04.2013
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz
63/02 Gehaltsgesetz

Norm

BDG 1979 §141;
GehG 1956 §113e Abs1;
GehG 1956 §113e Abs2 Z4;
VwRallg;
  1. BDG 1979 § 141 heute
  2. BDG 1979 § 141 gültig ab 23.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2018
  3. BDG 1979 § 141 gültig von 08.01.2018 bis 22.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 30/2018
  4. BDG 1979 § 141 gültig von 01.01.2013 bis 07.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  5. BDG 1979 § 141 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  6. BDG 1979 § 141 gültig von 12.08.2000 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2000
  7. BDG 1979 § 141 gültig von 01.01.1995 bis 11.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  8. BDG 1979 § 141 gültig von 20.06.1990 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 362/1991
  9. BDG 1979 § 141 gültig von 01.01.1980 bis 19.06.1990

Rechtssatz

Die Auslegung des § 113e Abs. 2 Z. 4 GehG 1956, wonach die Gebührlichkeit der Zulage nicht mit Ablauf des (befristeten) Ernennungs-/Bestellungszeitraumes endet, sondern drei Jahre nach Wirksamkeit der mit Bescheid verfügten Verwendungsänderung, würde insofern die Grenzen jeglicher Auslegung sprengen, als sie den Tatbestand des § 113e Abs. 2 Z. 4 GehG 1956 jeglicher normativer Bedeutung berauben würde, weil nach einem derart gewonnenen Auslegungsergebnis der Anspruch auf Fortbezug nach § 113e Abs. 1 GehG 1956 nur zufolge des ersten Satzes des Abs. 2 leg. cit. (spätestens) drei Jahre nach der durch die Organisationsänderung bedingten (verschlechternden) Verwendungsänderung enden würde, somit ein vorzeitiges Enden (vorliegenden Falls) nach Abs. 2 Z. 4 leg.cit. überhaupt nicht in Betracht käme.Die Auslegung des Paragraph 113 e, Absatz 2, Ziffer 4, GehG 1956, wonach die Gebührlichkeit der Zulage nicht mit Ablauf des (befristeten) Ernennungs-/Bestellungszeitraumes endet, sondern drei Jahre nach Wirksamkeit der mit Bescheid verfügten Verwendungsänderung, würde insofern die Grenzen jeglicher Auslegung sprengen, als sie den Tatbestand des Paragraph 113 e, Absatz 2, Ziffer 4, GehG 1956 jeglicher normativer Bedeutung berauben würde, weil nach einem derart gewonnenen Auslegungsergebnis der Anspruch auf Fortbezug nach Paragraph 113 e, Absatz eins, GehG 1956 nur zufolge des ersten Satzes des Absatz 2, leg. cit. (spätestens) drei Jahre nach der durch die Organisationsänderung bedingten (verschlechternden) Verwendungsänderung enden würde, somit ein vorzeitiges Enden (vorliegenden Falls) nach Absatz 2, Ziffer 4, leg.cit. überhaupt nicht in Betracht käme.

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Bindung an den Wortlaut des Gesetzes VwRallg3/2/1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2012120103.X01

Im RIS seit

15.05.2013

Zuletzt aktualisiert am

29.05.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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