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L94053 Ärztekammer NiederösterreichNorm
ÄrzteG 1998 §69 Abs1;Rechtssatz
Der Bf stellte einen Antrag auf Feststellung der Summen der von ihm geleisteten Einzahlungen zur Grund- und Ergänzungsleistung bzw. zur Zusatzleistung. Die Behörde hat die Erlassung eines Feststellungsbescheides für zulässig angesehen, weil die vom Bf einbezahlten Beiträge zur Grundrente und zur Zusatzleistung für seine künftig zu erwartenden Pensionsleistungen (offenbar gemeint: Pensionshöhe) von Bedeutung seien und dem Bf daher ein rechtliches Interesse an der begehrten Feststellung zukomme. Zur Feststellung der dem Bf gebührenden Pensionsleistungen aufgrund der von ihm einbezahlten Beiträge ist jedoch in der Satzung des Wohlfahrtsfonds ein gesondertes Verfahren aufgrund von Leistungsansuchen, das mit Bescheid zu erledigen ist, vorgesehen. Die Frage der einbezahlten Beiträge ist somit in diesem durch die Satzung vorgezeichneten Verfahren zu lösen, sodass die Erlassung des gegenständlich beantragten Feststellungsbescheides kein notwendiges Mittel zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung darstellt.
Schlagworte
Anspruch auf bescheidmäßige Erledigung und auf Zustellung, Recht der Behörde zur Bescheiderlassung FeststellungsbescheideEuropean Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2013:2010110089.X01Im RIS seit
14.06.2013Zuletzt aktualisiert am
03.07.2013