RS Vwgh 2013/6/27 AW 2013/04/0023

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.06.2013
beobachten
merken

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
24/01 Strafgesetzbuch
36 Wirtschaftstreuhänder

Norm

StGB §153 Abs1;
StGB §153 Abs2;
VwGG §30 Abs2;
WTBG 1999 §104 Abs1 Z1;
WTBG 1999 §8 Abs1 Z2;
WTBG 1999 §9 Z1 lita;
  1. StGB § 153 heute
  2. StGB § 153 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StGB § 153 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2015
  4. StGB § 153 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  5. StGB § 153 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  6. StGB § 153 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. StGB § 153 heute
  2. StGB § 153 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StGB § 153 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2015
  4. StGB § 153 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  5. StGB § 153 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  6. StGB § 153 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987
  1. VwGG § 30 heute
  2. VwGG § 30 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 30 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2013
  4. VwGG § 30 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 30 gültig von 01.08.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 30 gültig von 05.01.1985 bis 31.07.2004

Rechtssatz

Nichtstattgebung - Widerruf der öffentlichen Bestellung nach dem Wirtschaftstreuhandberufsgesetz - Im vorliegenden Fall stützte die belangte Behörde den Widerruf der öffentlichen Bestellung auf den Umstand, dass die Beschwerdeführerin rechtskräftig wegen des Verbrechens der Untreue nach § 153 Abs. 1 und 2 zweiter Fall StGB zu einer (teilweise bedingt nachgesehenen) Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt wurde und somit die allgemeine Bestellungsvoraussetzung der besonderen Vertrauenswürdigkeit (iSd § 8 Abs. 1 Z 2 iVm § 9 Z 1 lit. a WTBG) nicht vorliegt. Im Hinblick darauf ist im Provisorialverfahren davon auszugehen, dass der Widerrufsgrund des § 104 Abs. 1 Z 1 WTBG erfüllt ist. Dem vorliegenden Antrag stehen daher zwingende öffentliche Interessen entgegen.Nichtstattgebung - Widerruf der öffentlichen Bestellung nach dem Wirtschaftstreuhandberufsgesetz - Im vorliegenden Fall stützte die belangte Behörde den Widerruf der öffentlichen Bestellung auf den Umstand, dass die Beschwerdeführerin rechtskräftig wegen des Verbrechens der Untreue nach Paragraph 153, Absatz eins und 2 zweiter Fall StGB zu einer (teilweise bedingt nachgesehenen) Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt wurde und somit die allgemeine Bestellungsvoraussetzung der besonderen Vertrauenswürdigkeit (iSd Paragraph 8, Absatz eins, Ziffer 2, in Verbindung mit Paragraph 9, Ziffer eins, Litera a, WTBG) nicht vorliegt. Im Hinblick darauf ist im Provisorialverfahren davon auszugehen, dass der Widerrufsgrund des Paragraph 104, Absatz eins, Ziffer eins, WTBG erfüllt ist. Dem vorliegenden Antrag stehen daher zwingende öffentliche Interessen entgegen.

Schlagworte

Zwingende öffentliche Interessen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:AW2013040023.A01

Im RIS seit

02.12.2013

Zuletzt aktualisiert am

03.12.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten