RS Vwgh 2013/6/27 2012/12/0110

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Veröffentlicht am 27.06.2013
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
63/06 Dienstrechtsverfahren
63/08 Sonstiges allgemeines Dienstrecht und Besoldungsrecht

Norm

AVG §6;
AVG §73 Abs2;
B-GlBG 1993 §17 Abs1;
B-GlBG 1993 §18a;
B-GlBG 1993 §20 Abs1;
DVG 1984 §1 Abs1;
VwGG §42 Abs2 Z2;
  1. AVG § 73 heute
  2. AVG § 73 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 73 gültig von 01.01.2014 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 73 gültig von 20.04.2002 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  5. AVG § 73 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 73 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 73 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Die Beamtin hatte im Verwaltungsverfahren ihren Ersatzanspruch ausdrücklich auf § 18a B-GlBG 1993, allenfalls in Verbindung mit § 40 leg. cit., gegründet, womit sie die Sache des Verwaltungsverfahrens konstituierte und begrenzte. Überlegungen der Behörde über die mangelnde materiell-rechtliche Berechtigung des von der Beamtin explizit geltend gemachten öffentlichrechtlichen Ersatzanspruches berechtigen nicht zu einer Umdeutung des Begehrens in ein solches nach § 17 Abs. 1 B-GlBG 1993 und zu einer Zurückweisung eines solcherart umgedeuteten Begehrens in Ansehung des § 20 Abs. 1 B-GlBG 1993. Im Hinblick auf den öffentlich-rechtlichen Charakter des geltend gemachten Ersatzanspruches und die dadurch konstituierte Sache des Verwaltungsverfahrens hätte die Behörde den Devolutionsantrag gemäß § 6 AVG iVm § 1 Abs. 1 DVG an die zuständige Dienstbehörde überweisen müssen (Hinweis E vom 15. Oktober 2003, 2002/12/0268).Die Beamtin hatte im Verwaltungsverfahren ihren Ersatzanspruch ausdrücklich auf Paragraph 18 a, B-GlBG 1993, allenfalls in Verbindung mit Paragraph 40, leg. cit., gegründet, womit sie die Sache des Verwaltungsverfahrens konstituierte und begrenzte. Überlegungen der Behörde über die mangelnde materiell-rechtliche Berechtigung des von der Beamtin explizit geltend gemachten öffentlichrechtlichen Ersatzanspruches berechtigen nicht zu einer Umdeutung des Begehrens in ein solches nach Paragraph 17, Absatz eins, B-GlBG 1993 und zu einer Zurückweisung eines solcherart umgedeuteten Begehrens in Ansehung des Paragraph 20, Absatz eins, B-GlBG 1993. Im Hinblick auf den öffentlich-rechtlichen Charakter des geltend gemachten Ersatzanspruches und die dadurch konstituierte Sache des Verwaltungsverfahrens hätte die Behörde den Devolutionsantrag gemäß Paragraph 6, AVG in Verbindung mit Paragraph eins, Absatz eins, DVG an die zuständige Dienstbehörde überweisen müssen (Hinweis E vom 15. Oktober 2003, 2002/12/0268).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2012120110.X01

Im RIS seit

25.07.2013

Zuletzt aktualisiert am

23.08.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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