RS Vwgh 2013/7/23 2010/05/0230

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 23.07.2013
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Index

L00208 Auskunftspflicht Informationsweiterverwendung Vorarlberg
001 Verwaltungsrecht allgemein
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/10 Auskunftspflicht
14/01 Verwaltungsorganisation

Norm

AuskunftspflichtG Vlbg 1989 §1 Abs2
AuskunftspflichtG 1987 §1 Abs1
BMG §3 Z5
B-VG Art20 Abs4
VwRallg
  1. BMG § 3 heute
  2. BMG § 3 gültig ab 01.04.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2025
  3. BMG § 3 gültig von 01.05.2003 bis 31.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2003
  4. BMG § 3 gültig von 01.01.1988 bis 30.04.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 287/1987
  5. BMG § 3 gültig von 21.02.1986 bis 31.12.1987
  1. B-VG Art. 20 heute
  2. B-VG Art. 20 gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2024
  3. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2023 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 141/2022
  4. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 20 gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  6. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2008 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  7. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.1988 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 285/1987
  8. B-VG Art. 20 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  9. B-VG Art. 20 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 20 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

In den Erläuterungen zum AuskunftspflichtG 1987 (vgl. 41 BlgNR XVII GP, S. 3, und Perthold-Stoitzner, Die Auskunftspflicht der Verwaltungsorgane², S. 13-14) wird zum Begriff "Auskunft" auszugsweise ausgeführt: "Der Begriff der 'Auskunft' entspricht dem am allgemeinen Sprachgebrauch orientierten gleichnamigen Terminus des § 3 Z 5 des BMG: Auskünfte haben Wissenserklärungen zum Gegenstand, wobei ihr Gegenstand ausschließlich solche Informationen sind, die zum Zeitpunkt der Anfrage der Verwaltung bereits bekannt sind und nicht erst von der ersuchten Verwaltungseinheit zum Zweck der Erfüllung der Auskunftspflicht beschafft werden müssen?" Der Gesetzgeber definiert in den Materialien den Begriff der Auskunft sohin - ebenso wie § 1 Abs. 2 des Vlbg AuskunftspflichtG 1989 - als Wissenserklärung.In den Erläuterungen zum AuskunftspflichtG 1987 vergleiche 41 BlgNR römisch siebzehn GP, Sitzung 3, und Perthold-Stoitzner, Die Auskunftspflicht der Verwaltungsorgane², Sitzung 13-14) wird zum Begriff "Auskunft" auszugsweise ausgeführt: "Der Begriff der 'Auskunft' entspricht dem am allgemeinen Sprachgebrauch orientierten gleichnamigen Terminus des Paragraph 3, Ziffer 5, des BMG: Auskünfte haben Wissenserklärungen zum Gegenstand, wobei ihr Gegenstand ausschließlich solche Informationen sind, die zum Zeitpunkt der Anfrage der Verwaltung bereits bekannt sind und nicht erst von der ersuchten Verwaltungseinheit zum Zweck der Erfüllung der Auskunftspflicht beschafft werden müssen?" Der Gesetzgeber definiert in den Materialien den Begriff der Auskunft sohin - ebenso wie Paragraph eins, Absatz 2, des Vlbg AuskunftspflichtG 1989 - als Wissenserklärung.

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2010050230.X02

Im RIS seit

01.10.2013

Zuletzt aktualisiert am

22.06.2023
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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