RS Vwgh 2013/9/5 2013/09/0091

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Veröffentlicht am 05.09.2013
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VStG §51 Abs7;
VwGG §42 Abs2 Z1;
VwRallg;
  1. VStG § 51 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013
  2. VStG § 51 gültig von 01.11.2009 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2008
  3. VStG § 51 gültig von 01.01.2002 bis 31.10.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  4. VStG § 51 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VStG § 51 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 620/1995
  6. VStG § 51 gültig von 01.10.1993 bis 30.06.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 666/1993
  7. VStG § 51 gültig von 01.10.1993 bis 30.09.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 755/1992
  8. VStG § 51 gültig von 01.02.1991 bis 30.09.1993
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Bei Aufhebung einer Berufungsentscheidung durch den VwGH ist der Berufungsbehörde neuerlich eine Frist von 15 Monaten iSd § 51 Abs. 7 VStG ab Zustellung des aufhebenden Erkenntnisses an sie eingeräumt; diese Frist beginnt neu zu laufen (vgl. E 19. März 2013, 2013/03/0032). Die Regelung des zweiten Satzes des § 51 Abs. 7 VStG, wonach die Zeit eines Verfahrens vor dem VfGH oder des EuGH (gemeint: auf Grund eines aus Anlass des Berufungsverfahrens eingeleiteten Gesetzes- oder Verordnungsprüfungsverfahrens gem. Art. 139 bzw. Art. 140 B-VG oder eines Vorabentscheidungsverfahrens gem. Art. 234 EG) nicht in die Frist einzurechnen ist, hat damit nichts zu tun. Fängt eine Frist neu zu laufen an, so ist die Frage, ob vorher eine Hemmung eingetreten wäre, illusorisch. Der Gesetzgeber hatte auf Grund der ständigen Rechtsprechung des VwGH zu diesem Thema daher keine Veranlassung, den VwGH in den zweiten Satz des § 51 Abs. 7 VStG aufzunehmen. (hier: Die 15-monatige Entscheidungsfrist war zum Zeitpunkt der Erlassung des angefochtenen Bescheides offen.)Bei Aufhebung einer Berufungsentscheidung durch den VwGH ist der Berufungsbehörde neuerlich eine Frist von 15 Monaten iSd Paragraph 51, Absatz 7, VStG ab Zustellung des aufhebenden Erkenntnisses an sie eingeräumt; diese Frist beginnt neu zu laufen vergleiche E 19. März 2013, 2013/03/0032). Die Regelung des zweiten Satzes des Paragraph 51, Absatz 7, VStG, wonach die Zeit eines Verfahrens vor dem VfGH oder des EuGH (gemeint: auf Grund eines aus Anlass des Berufungsverfahrens eingeleiteten Gesetzes- oder Verordnungsprüfungsverfahrens gem. Artikel 139, bzw. Artikel 140, B-VG oder eines Vorabentscheidungsverfahrens gem. Artikel 234, EG) nicht in die Frist einzurechnen ist, hat damit nichts zu tun. Fängt eine Frist neu zu laufen an, so ist die Frage, ob vorher eine Hemmung eingetreten wäre, illusorisch. Der Gesetzgeber hatte auf Grund der ständigen Rechtsprechung des VwGH zu diesem Thema daher keine Veranlassung, den VwGH in den zweiten Satz des Paragraph 51, Absatz 7, VStG aufzunehmen. (hier: Die 15-monatige Entscheidungsfrist war zum Zeitpunkt der Erlassung des angefochtenen Bescheides offen.)

Schlagworte

Rechtsgrundsätze Fristen VwRallg6/5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2013090091.X01

Im RIS seit

01.10.2013

Zuletzt aktualisiert am

05.11.2013
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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