RS Vwgh 2013/9/16 2012/12/0095

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.09.2013
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
19/05 Menschenrechte
60/02 Arbeitnehmerschutz
63/02 Gehaltsgesetz

Norm

B-VG Art131;
B-VG Art144;
GehG 1956 §16;
KA-AZG 1997;
MRK Art6 Abs1;
  1. B-VG Art. 131 heute
  2. B-VG Art. 131 gültig ab 27.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2024
  3. B-VG Art. 131 gültig von 01.02.2019 bis 26.02.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  4. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2019 bis 31.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  5. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. B-VG Art. 131 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2002
  9. B-VG Art. 131 gültig von 04.09.1999 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 194/1999
  10. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.1998 bis 03.09.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  11. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  12. B-VG Art. 131 gültig von 28.04.1975 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 316/1975
  13. B-VG Art. 131 gültig von 01.01.1975 bis 27.04.1975 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  14. B-VG Art. 131 gültig von 18.07.1962 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 215/1962
  15. B-VG Art. 131 gültig von 25.12.1946 bis 17.07.1962 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  16. B-VG Art. 131 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  17. B-VG Art. 131 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. B-VG Art. 144 heute
  2. B-VG Art. 144 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 144 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 144 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/1999
  5. B-VG Art. 144 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  6. B-VG Art. 144 gültig von 01.08.1984 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 296/1984
  7. B-VG Art. 144 gültig von 01.08.1981 bis 31.07.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 350/1981
  8. B-VG Art. 144 gültig von 01.07.1976 bis 31.07.1981 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  9. B-VG Art. 144 gültig von 25.12.1946 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 144 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 144 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Mit E vom 12. Juni 2012, B 1379/11, gab der VfGH der Beschwerde (lediglich) insoweit Folge, als er die Feststellung traf, der Bf sei durch den angefochtenen Bescheid in seinem verfassungsrechtlich gewährleisteten Recht auf Entscheidung innerhalb einer angemessenen Frist gemäß Art. 6 Abs.1 MRK verletzt worden. Demgegenüber wies er den Antrag, den angefochtenen Bescheid aus diesen Gründen aufzuheben, ab. Soweit sich der Bf auch vor dem Verwaltungsgerichtshof darauf beruft, dass es die belangte Behörde in Verletzung des Art. 6 MRK unterlassen habe, über seinen Antrag innerhalb angemessener Frist zu entscheiden, so ist ihm entgegen zu halten, dass damit keine zur Aufhebung des angefochtenen Bescheides auf Grund der hier gegenständlichen Verwaltungsgerichtshofbeschwerde führende Rechtswidrigkeit aufgezeigt wird. Für die vom Bf in diesem Zusammenhang geforderte Vorgangsweise, wonach im Hinblick auf die überlange Verfahrensdauer die Verpflichtung zur Abgeltung der von ihm geltend gemachten Mehrdienstleistungen nicht mehr weiter bestritten werden dürfe, fehlt es an einer rechtlichen Grundlage.Mit E vom 12. Juni 2012, B 1379/11, gab der VfGH der Beschwerde (lediglich) insoweit Folge, als er die Feststellung traf, der Bf sei durch den angefochtenen Bescheid in seinem verfassungsrechtlich gewährleisteten Recht auf Entscheidung innerhalb einer angemessenen Frist gemäß Artikel 6, Absatz eins, MRK verletzt worden. Demgegenüber wies er den Antrag, den angefochtenen Bescheid aus diesen Gründen aufzuheben, ab. Soweit sich der Bf auch vor dem Verwaltungsgerichtshof darauf beruft, dass es die belangte Behörde in Verletzung des Artikel 6, MRK unterlassen habe, über seinen Antrag innerhalb angemessener Frist zu entscheiden, so ist ihm entgegen zu halten, dass damit keine zur Aufhebung des angefochtenen Bescheides auf Grund der hier gegenständlichen Verwaltungsgerichtshofbeschwerde führende Rechtswidrigkeit aufgezeigt wird. Für die vom Bf in diesem Zusammenhang geforderte Vorgangsweise, wonach im Hinblick auf die überlange Verfahrensdauer die Verpflichtung zur Abgeltung der von ihm geltend gemachten Mehrdienstleistungen nicht mehr weiter bestritten werden dürfe, fehlt es an einer rechtlichen Grundlage.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2012120095.X04

Im RIS seit

11.10.2013

Zuletzt aktualisiert am

11.07.2016
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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