RS Vwgh 2013/11/13 2013/12/0203

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Veröffentlicht am 13.11.2013
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Index

L10105 Stadtrecht Salzburg
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §73 Abs1;
AVG §73 Abs2;
Statut Salzburg 1966 §31a Abs2 idF 2011/066;
Statut Salzburg 1966 §31a idF 2011/066;
Statut Salzburg 1966 §40 Abs1;
VwGG §27 Abs1;
VwGG §34 Abs1;
  1. AVG § 73 heute
  2. AVG § 73 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 73 gültig von 01.01.2014 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 73 gültig von 20.04.2002 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  5. AVG § 73 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 73 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 73 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. AVG § 73 heute
  2. AVG § 73 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 73 gültig von 01.01.2014 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 73 gültig von 20.04.2002 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  5. AVG § 73 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 73 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 73 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. VwGG § 27 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013
  2. VwGG § 27 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  3. VwGG § 27 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. VwGG § 27 gültig von 22.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 470/1995
  5. VwGG § 27 gültig von 01.01.1991 bis 21.07.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 27 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Im vorliegenden Fall wäre vor der Anrufung des Verwaltungsgerichtshofes zur Geltendmachung der Entscheidungspflicht zunächst eine nach dem Salzburger Stadtrecht 1966 eingerichtete Oberbehörde im Devolutionswege gemäß § 73 Abs. 2 AVG anzurufen gewesen, auch wenn diese nicht im Instanzenzug befasst werden könnte (Hinweis B vom 18. Mai 2010, 2009/06/0247). Gemäß § 40 Abs. 1 zweiter Satz des Salzburger Stadtrechtes 1966 ist der Gemeinderat in Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches (zu dem das Dienstrecht der Gemeindebeamten zählt) u.a. das oberste überwachende Organ der Stadt. Nach Maßgabe der Gesetzesmaterialien (Nr. 379 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages dritte Session der 14. Gesetzgebungsperiode) sollte durch § 31a des Salzburger Stadtrechtes 1966 idF LGBl. Nr. 66/2011, in das oberste Aufsichtsrecht des Gemeinderates über die Allgemeine Berufungskommission keinesfalls eingegriffen werden. Darüber hinaus sieht § 31a Abs. 2 des Salzburger Stadtrechtes 1966 ein Abberufungsrecht von Mitgliedern der Allgemeinen Berufungskommission durch die hierarchisch gegliederte, unter der Leitung des Gemeinderates stehende Gemeindeverwaltung vor. Damit kommt aber unbeschadet des Fehlens eines Weisungsrechtes dem Gemeinderat als oberstem Organ der Landeshauptstadt Salzburg gegenüber der Allgemeinen Berufungskommission die Stellung einer sachlich in Betracht kommenden Oberbehörde zu (Hinweis Beschlüsse vom 20. Oktober 2009, 2009/05/0273 und vom 4. März 2008, 2008/05/0037 zu den dem § 40 Abs. 1 zweiter Satz des Salzburger Stadtrechtes 1966 ähnlichen Bestimmungen der Stadtrechte von Linz bzw. Steyr).Im vorliegenden Fall wäre vor der Anrufung des Verwaltungsgerichtshofes zur Geltendmachung der Entscheidungspflicht zunächst eine nach dem Salzburger Stadtrecht 1966 eingerichtete Oberbehörde im Devolutionswege gemäß Paragraph 73, Absatz 2, AVG anzurufen gewesen, auch wenn diese nicht im Instanzenzug befasst werden könnte (Hinweis B vom 18. Mai 2010, 2009/06/0247). Gemäß Paragraph 40, Absatz eins, zweiter Satz des Salzburger Stadtrechtes 1966 ist der Gemeinderat in Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches (zu dem das Dienstrecht der Gemeindebeamten zählt) u.a. das oberste überwachende Organ der Stadt. Nach Maßgabe der Gesetzesmaterialien (Nr. 379 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages dritte Session der 14. Gesetzgebungsperiode) sollte durch Paragraph 31 a, des Salzburger Stadtrechtes 1966 in der Fassung Landesgesetzblatt Nr. 66 aus 2011,, in das oberste Aufsichtsrecht des Gemeinderates über die Allgemeine Berufungskommission keinesfalls eingegriffen werden. Darüber hinaus sieht Paragraph 31 a, Absatz 2, des Salzburger Stadtrechtes 1966 ein Abberufungsrecht von Mitgliedern der Allgemeinen Berufungskommission durch die hierarchisch gegliederte, unter der Leitung des Gemeinderates stehende Gemeindeverwaltung vor. Damit kommt aber unbeschadet des Fehlens eines Weisungsrechtes dem Gemeinderat als oberstem Organ der Landeshauptstadt Salzburg gegenüber der Allgemeinen Berufungskommission die Stellung einer sachlich in Betracht kommenden Oberbehörde zu (Hinweis Beschlüsse vom 20. Oktober 2009, 2009/05/0273 und vom 4. März 2008, 2008/05/0037 zu den dem Paragraph 40, Absatz eins, zweiter Satz des Salzburger Stadtrechtes 1966 ähnlichen Bestimmungen der Stadtrechte von Linz bzw. Steyr).

Schlagworte

Offenbare Unzuständigkeit des VwGH Diverses Besondere Rechtsgebiete Dienstrecht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2013120203.X01

Im RIS seit

21.02.2014

Zuletzt aktualisiert am

26.06.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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