RS Vwgh 2013/12/16 2012/11/0129

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.12.2013
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Index

82/03 Ärzte Sonstiges Sanitätspersonal

Norm

ÄrzteG 1998 §2 Abs2 Z1;
ÄrzteG 1998 §2 Abs2 Z2;
ÄrzteG 1998 §2 Abs2 Z3;
ÄrzteG 1998 §69 Abs1;
ÄrzteG 1998 §91 Abs3;
  1. ÄrzteG 1998 § 91 heute
  2. ÄrzteG 1998 § 91 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2013
  3. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 15.08.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2012
  4. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 19.08.2010 bis 14.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2010
  5. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 01.01.2006 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2005
  6. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 31.12.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 179/2004
  7. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 01.01.2002 bis 30.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2001
  8. ÄrzteG 1998 § 91 gültig von 11.11.1998 bis 31.12.2001

Rechtssatz

Die Behörde geht davon aus, dass die GmbH gemäß § 2 Abs. 2 Z. 1 bis 3 ÄrzteG 1998 (Blut-)Untersuchungen auf das Vorliegen bzw. Nichtvorliegen von körperlichen und psychischen Krankheiten oder Störungen wie z.B. Diabetes und Burnout durchführt, diese unter Verwendung medizinisch-diagnostischer Hilfsmittel beurteilt und mit der Zusammenstellung der Aminosäuren die Behandlung solcher Zustände anbietet. Die Tätigkeit beruhe auf medizinischwissenschaftlichen Erkenntnissen und sei unmittelbar auf Heilung, Gesunderhaltung, Krankheitsverhütung und Besserung des Gesundheitszustandes von Menschen ausgerichtet. Vor diesem Hintergrund ist es nicht als rechtswidrig zu erkennen, wenn die Behörde in ihrer rechtlichen Beurteilung davon ausgeht, dass die Tätigkeit der GmbH eine solche nach § 2 Abs. 2 ÄrzteG 1998 darstellt.Die Behörde geht davon aus, dass die GmbH gemäß Paragraph 2, Absatz 2, Ziffer eins bis 3 ÄrzteG 1998 (Blut-)Untersuchungen auf das Vorliegen bzw. Nichtvorliegen von körperlichen und psychischen Krankheiten oder Störungen wie z.B. Diabetes und Burnout durchführt, diese unter Verwendung medizinisch-diagnostischer Hilfsmittel beurteilt und mit der Zusammenstellung der Aminosäuren die Behandlung solcher Zustände anbietet. Die Tätigkeit beruhe auf medizinischwissenschaftlichen Erkenntnissen und sei unmittelbar auf Heilung, Gesunderhaltung, Krankheitsverhütung und Besserung des Gesundheitszustandes von Menschen ausgerichtet. Vor diesem Hintergrund ist es nicht als rechtswidrig zu erkennen, wenn die Behörde in ihrer rechtlichen Beurteilung davon ausgeht, dass die Tätigkeit der GmbH eine solche nach Paragraph 2, Absatz 2, ÄrzteG 1998 darstellt.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2012110129.X01

Im RIS seit

28.01.2014

Zuletzt aktualisiert am

03.03.2014
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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