RS Vwgh 2013/12/17 2013/09/0121

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Veröffentlicht am 17.12.2013
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Index

L22005 Landesbedienstete Salzburg
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

BDG 1979 §109 Abs3 impl;
BDG 1979 §123 Abs1 impl;
BDG 1979 §123 Abs2 impl;
LBG Slbg 1987 §42;
LBG Slbg 1987 §46;
LBG Slbg 1987 §49;
LBG Slbg 1987 §68;
LBG Slbg 1987 §69;
LBG Slbg 1987 §9a Abs2;
LBG Slbg 1987 §9a Abs3;
  1. BDG 1979 § 109 heute
  2. BDG 1979 § 109 gültig ab 18.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  3. BDG 1979 § 109 gültig von 01.01.2010 bis 17.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  4. BDG 1979 § 109 gültig von 29.12.2007 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  5. BDG 1979 § 109 gültig von 01.07.1997 bis 28.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  6. BDG 1979 § 109 gültig von 01.01.1980 bis 30.06.1997
  1. BDG 1979 § 123 heute
  2. BDG 1979 § 123 gültig ab 09.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2019
  3. BDG 1979 § 123 gültig von 01.01.2014 bis 08.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  4. BDG 1979 § 123 gültig von 01.01.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  5. BDG 1979 § 123 gültig von 29.05.2002 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  6. BDG 1979 § 123 gültig von 01.07.1997 bis 28.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  7. BDG 1979 § 123 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  8. BDG 1979 § 123 gültig von 01.01.1985 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1984
  9. BDG 1979 § 123 gültig von 01.01.1980 bis 31.12.1984
  1. BDG 1979 § 123 heute
  2. BDG 1979 § 123 gültig ab 09.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2019
  3. BDG 1979 § 123 gültig von 01.01.2014 bis 08.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  4. BDG 1979 § 123 gültig von 01.01.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  5. BDG 1979 § 123 gültig von 29.05.2002 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  6. BDG 1979 § 123 gültig von 01.07.1997 bis 28.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  7. BDG 1979 § 123 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/1997
  8. BDG 1979 § 123 gültig von 01.01.1985 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1984
  9. BDG 1979 § 123 gültig von 01.01.1980 bis 31.12.1984

Rechtssatz

Ist es nicht zweifelhaft, dass durch die im Spruch des das Disziplinarverfahren gemäß § 49 Slbg LBG 1987 einleitenden Bescheides genannten Handlungen und Unterlassungen des Beamten Dienstpflichten, wie etwa Kontrollpflichten des Vorgesetzten, aber auch den Beamten als Abteilungsleiter treffende Informationspflichten, der Verdacht der Begehung von Dienstpflichtverletzungen begründet sein kann, so wird es Aufgabe der Disziplinarbehörde im Disziplinarverfahren sein, zu jedem einzelnen Anschuldigungspunkt konkret festzustellen, - auf Grund welcher Normen oder Sachverhalte (etwa Gesetze, Verordnungen, Dienstanweisungen, individuell erteilte Weisungen, Arbeitsplatzbeschreibung, langjährige unbestrittene Verwaltungsübung; auf die "besondere organisationsrechtlich Rechtslage") der Beamte - zu welchen Kontrollen von Untergebenen (in welchem Umfang) sowie zu welchen eigenen Handlungen innerhalb seines Wirkungsbereiches verpflichtet gewesen ist, - welche konkreten Handlungen oder Unterlassungen ihm entgegen seinen Verpflichtungen - jeweils in welchen Zeiträumen objektiv vorzuwerfen sind und - in welcher Schuldform ihm die jeweilige Handlung oder Unterlassung zur Last gelegt wird. Dabei wird die Behörde auch darauf zu achten haben, Doppelahndungen desselben Verhaltens auszuschließen.Ist es nicht zweifelhaft, dass durch die im Spruch des das Disziplinarverfahren gemäß Paragraph 49, Slbg LBG 1987 einleitenden Bescheides genannten Handlungen und Unterlassungen des Beamten Dienstpflichten, wie etwa Kontrollpflichten des Vorgesetzten, aber auch den Beamten als Abteilungsleiter treffende Informationspflichten, der Verdacht der Begehung von Dienstpflichtverletzungen begründet sein kann, so wird es Aufgabe der Disziplinarbehörde im Disziplinarverfahren sein, zu jedem einzelnen Anschuldigungspunkt konkret festzustellen, - auf Grund welcher Normen oder Sachverhalte (etwa Gesetze, Verordnungen, Dienstanweisungen, individuell erteilte Weisungen, Arbeitsplatzbeschreibung, langjährige unbestrittene Verwaltungsübung; auf die "besondere organisationsrechtlich Rechtslage") der Beamte - zu welchen Kontrollen von Untergebenen (in welchem Umfang) sowie zu welchen eigenen Handlungen innerhalb seines Wirkungsbereiches verpflichtet gewesen ist, - welche konkreten Handlungen oder Unterlassungen ihm entgegen seinen Verpflichtungen - jeweils in welchen Zeiträumen objektiv vorzuwerfen sind und - in welcher Schuldform ihm die jeweilige Handlung oder Unterlassung zur Last gelegt wird. Dabei wird die Behörde auch darauf zu achten haben, Doppelahndungen desselben Verhaltens auszuschließen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2013090121.X05

Im RIS seit

05.02.2014

Zuletzt aktualisiert am

09.10.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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