RS Vwgh 2014/1/21 2011/04/0133

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Veröffentlicht am 21.01.2014
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
97 Öffentliches Auftragswesen

Norm

BVergG 2006 §141 Abs5;
BVergG 2006 §2 Z16 lita sublitii;
BVergG 2006 §319;
VwGG §34 Abs1;
  1. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.03.2016 bis 20.08.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 65/2018
  2. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2014 bis 29.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2013
  3. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2012
  4. BVergG 2006 § 2 gültig von 05.03.2010 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2010
  5. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2008 bis 04.03.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2007
  6. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.02.2006 bis 31.12.2007
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Die Bfin (Auftraggeberin) hat infolge des angefochtenen Bescheides eine Widerrufsentscheidung gemäß § 141 Abs. 5 BVergG 2006 bekannt gegeben. Davon ausgehend vertritt die Behörde die Auffassung, dass das Rechtsschutzbedürfnis der Auftraggeberin weggefallen und die Beschwerde daher zurückzuweisen sei. Ein weiter bestehendes rechtliches Interesse der Auftraggeberin an der Überprüfung der Rechtmäßigkeit des Spruchpunktes 1. des angefochtenen Bescheides (Nichtigerklärung der Entscheidung über den Abschluss der Rahmenvereinbarung nach § 2 Z 16 lit. a sublit. ii BVergG 2006) kann im vorliegenden Fall aber schon deshalb nicht verneint werden, weil von der Beurteilung dieser Frage die Rechtmäßigkeit des Spruchpunktes 2. des angefochtenen Bescheides (Verpflichtung zum Ersatz der Pauschalgebühren) abhängt. Somit ist die Auftraggeberin auch durch den Spruchpunkt 1. des angefochtenen Bescheides weiterhin beschwert (Hinweis E vom 26. Juni 2009, 2009/04/0024, sowie das - eine nach Erlassung des angefochtenen Bescheides erfolgte Zuschlagserteilung betreffende - E vom 22. Juni 2011, 2007/04/0080, mwN).Die Bfin (Auftraggeberin) hat infolge des angefochtenen Bescheides eine Widerrufsentscheidung gemäß Paragraph 141, Absatz 5, BVergG 2006 bekannt gegeben. Davon ausgehend vertritt die Behörde die Auffassung, dass das Rechtsschutzbedürfnis der Auftraggeberin weggefallen und die Beschwerde daher zurückzuweisen sei. Ein weiter bestehendes rechtliches Interesse der Auftraggeberin an der Überprüfung der Rechtmäßigkeit des Spruchpunktes 1. des angefochtenen Bescheides (Nichtigerklärung der Entscheidung über den Abschluss der Rahmenvereinbarung nach Paragraph 2, Ziffer 16, Litera a, Sub-Litera, i, i, BVergG 2006) kann im vorliegenden Fall aber schon deshalb nicht verneint werden, weil von der Beurteilung dieser Frage die Rechtmäßigkeit des Spruchpunktes 2. des angefochtenen Bescheides (Verpflichtung zum Ersatz der Pauschalgebühren) abhängt. Somit ist die Auftraggeberin auch durch den Spruchpunkt 1. des angefochtenen Bescheides weiterhin beschwert (Hinweis E vom 26. Juni 2009, 2009/04/0024, sowie das - eine nach Erlassung des angefochtenen Bescheides erfolgte Zuschlagserteilung betreffende - E vom 22. Juni 2011, 2007/04/0080, mwN).

Schlagworte

Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Parteienrechte und Beschwerdelegitimation Verwaltungsverfahren Rechtsverletzung des Beschwerdeführers Beschwerdelegitimation bejaht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:2011040133.X01

Im RIS seit

21.02.2014

Zuletzt aktualisiert am

02.10.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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