RS Vwgh 2014/2/20 2011/07/0259

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Veröffentlicht am 20.02.2014
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Index

L66506 Flurverfassung Zusammenlegung landw Grundstücke
Flurbereinigung Steiermark
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
80/06 Bodenreform

Norm

AgrGG Stmk 1985 §6 Abs3 Z2;
AVG §56;
FlVfGG §34;
VwGG §34 Abs1;
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Die Agrarbehörde kann nach Einleitung eines Regulierungsverfahrens auf Grund ihres Überwachungsrechtes gemäß § 6 Abs 3 Z 2 Stmk AgrGG 1985 vorläufige Verwaltungssatzungen bis zur Rechtskraft des Regulierungsplanes erlassen (vgl. E 14. September 1993, 93/07/0015). Mit Rechtskraft des Regulierungsplanes, der eine inhaltsgleiche endgültige Satzungsbestimmung enthält, trat die beschwerdegegenständliche vorläufige Satzungsbestimmung gemäß § 6 Abs. 3 Z 2 Stmk AgrGG 1985 außer Kraft. Der angefochtene Bescheid erging nach Rechtskraft des Regulierungsplanes. Er bestätigte die -Die Agrarbehörde kann nach Einleitung eines Regulierungsverfahrens auf Grund ihres Überwachungsrechtes gemäß Paragraph 6, Absatz 3, Ziffer 2, Stmk AgrGG 1985 vorläufige Verwaltungssatzungen bis zur Rechtskraft des Regulierungsplanes erlassen vergleiche E 14. September 1993, 93/07/0015). Mit Rechtskraft des Regulierungsplanes, der eine inhaltsgleiche endgültige Satzungsbestimmung enthält, trat die beschwerdegegenständliche vorläufige Satzungsbestimmung gemäß Paragraph 6, Absatz 3, Ziffer 2, Stmk AgrGG 1985 außer Kraft. Der angefochtene Bescheid erging nach Rechtskraft des Regulierungsplanes. Er bestätigte die -

als Teil des rechtskräftigen Regulierungsplanes - zur endgültigen Verwaltungssatzung gleichlautende vorläufige Satzungsbestimmung, die Gegenstand des vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Verfahrens ist. Das zum angefochtenen Bescheid führende Verfahren wurde gleichsam vom Regulierungsverfahren überholt. Daraus folgt aber, dass der im angefochtenen Bescheid bestätigte Inhalt der vorläufigen Satzungsbestimmung keine normativen Wirkungen mehr entfaltet.

Schlagworte

Maßgebende Rechtslage maßgebender Sachverhalt Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Parteienrechte und Beschwerdelegitimation Verwaltungsverfahren Mangelnde Rechtsverletzung Beschwerdelegitimation verneint keineBESCHWERDELEGITIMATION

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:2011070259.X01

Im RIS seit

02.06.2014

Zuletzt aktualisiert am

03.06.2014
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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