RS Vwgh 2014/3/20 2012/07/0117

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Veröffentlicht am 20.03.2014
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
81/01 Wasserrechtsgesetz

Norm

VwRallg;
WRG 1959 §138 Abs1 lita;
WRG 1959 §138 Abs6;
WRG 1959 §72 Abs4;
  1. WRG 1959 § 138 heute
  2. WRG 1959 § 138 gültig ab 01.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  3. WRG 1959 § 138 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  4. WRG 1959 § 138 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 138 heute
  2. WRG 1959 § 138 gültig ab 01.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  3. WRG 1959 § 138 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  4. WRG 1959 § 138 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 72 heute
  2. WRG 1959 § 72 gültig ab 22.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2003
  3. WRG 1959 § 72 gültig von 01.01.2000 bis 21.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  4. WRG 1959 § 72 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  5. WRG 1959 § 72 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

In Ermangelung eines öffentlichen Interesses ist im wasserpolizeilichen Auftragsverfahren einzig durch das Vorliegen eines Antrags gemäß § 138 Abs. 6 WRG 1959 die Anwendbarkeit des § 138 Abs. 1 lit. a WRG 1959 gegeben. Nach den Materialien (EB zur RV, 1199 der Beilagen, XX. GP, 23f) zu § 72 Abs. 4 WRG 1959 sind "substantielle und dauernde Eingriffe in fremde Rechte" nach dieser Bestimmung etwa "Abgraben von Bodenmaterial, Grundwasserabsenkung, Beobachtungssonden usw.". Das Verfüllen des Einlaufbereiches mit Humus niveaugleich zum umgebenden Gelände, sodass keine signifikante Absenkung bestehen bleibt, stellt angesichts der Gesetzesmaterialien einen substantiellen und dauernden Eingriff nach § 72 Abs. 4 WRG 1959 dar.In Ermangelung eines öffentlichen Interesses ist im wasserpolizeilichen Auftragsverfahren einzig durch das Vorliegen eines Antrags gemäß Paragraph 138, Absatz 6, WRG 1959 die Anwendbarkeit des Paragraph 138, Absatz eins, Litera a, WRG 1959 gegeben. Nach den Materialien (EB zur RV, 1199 der Beilagen, römisch zwanzig. GP, 23f) zu Paragraph 72, Absatz 4, WRG 1959 sind "substantielle und dauernde Eingriffe in fremde Rechte" nach dieser Bestimmung etwa "Abgraben von Bodenmaterial, Grundwasserabsenkung, Beobachtungssonden usw.". Das Verfüllen des Einlaufbereiches mit Humus niveaugleich zum umgebenden Gelände, sodass keine signifikante Absenkung bestehen bleibt, stellt angesichts der Gesetzesmaterialien einen substantiellen und dauernden Eingriff nach Paragraph 72, Absatz 4, WRG 1959 dar.

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:2012070117.X02

Im RIS seit

24.04.2014

Zuletzt aktualisiert am

02.10.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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