RS Vwgh 2014/3/27 Ro 2014/10/0034

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.03.2014
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
72/01 Hochschulorganisation
72/02 Studienrecht allgemein

Norm

AVG §8;
FHStG 1993 §10 Abs3 Z9;
FHStG 1993 §20;
UniversitätsG 2002 §74 Abs2;
UniversitätsG 2002 §87 Abs1;
UniversitätsG 2002 §89;
VwGG §34 Abs1;
VwRallg;
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Aus den universitätsrechtlichen Bestimmungen (§§ 74 Abs. 2, 87 Abs. 1, 89 UniversitätsG 2002) über die Nichtigerklärung von Beurteilungen und die Verleihung und den Widerruf von akademischen Graden lässt sich kein über die Interessen der Allgemeinheit hinausgehendes besonderes Interesse ableiten, Personen, die dazu nicht berechtigt sind, von der Führung eines akademischen Grades auszuschließen. Dritten Personen kommt in solchen Verfahren daher weder ein Rechtsanspruch noch ein rechtliches Interesse zu; sie können daran nicht als Parteien iSd. § 8 AVG teilnehmen (vgl. B 20. September 2012, 2012/10/0108). Diese Rechtsprechung ist auf die Rechtslage nach dem FHStG 1993 übertragbar.Aus den universitätsrechtlichen Bestimmungen (Paragraphen 74, Absatz 2, 87, Absatz eins, 89, UniversitätsG 2002) über die Nichtigerklärung von Beurteilungen und die Verleihung und den Widerruf von akademischen Graden lässt sich kein über die Interessen der Allgemeinheit hinausgehendes besonderes Interesse ableiten, Personen, die dazu nicht berechtigt sind, von der Führung eines akademischen Grades auszuschließen. Dritten Personen kommt in solchen Verfahren daher weder ein Rechtsanspruch noch ein rechtliches Interesse zu; sie können daran nicht als Parteien iSd. Paragraph 8, AVG teilnehmen vergleiche B 20. September 2012, 2012/10/0108). Diese Rechtsprechung ist auf die Rechtslage nach dem FHStG 1993 übertragbar.

Schlagworte

Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Parteienrechte und Beschwerdelegitimation Verwaltungsverfahren Mangelnde Rechtsverletzung Beschwerdelegitimation verneint keineBESCHWERDELEGITIMATION Parteibegriff Parteistellung strittige Rechtsnachfolger Zustellung Individuelle Normen und Parteienrechte Rechtsanspruch Antragsrecht Anfechtungsrecht VwRallg9/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:RO2014100034.J01

Im RIS seit

02.05.2014

Zuletzt aktualisiert am

20.06.2014
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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