RS Vwgh 2014/3/28 Ro 2014/02/0059

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Veröffentlicht am 28.03.2014
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §8;
VwGbk-ÜG 2013 §4 Abs5;
VwGG §26 Abs2 idF 2013/I/033;
VwGG §34 Abs1 idF 2013/I/033;
ZustG §13 impl;
  1. VwGG § 26 heute
  2. VwGG § 26 gültig ab 06.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 26 gültig von 01.01.2017 bis 05.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 26 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 26 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 26 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Die bloß durch eine Partei des Verwaltungsverfahrens vermittelte tatsächliche Kenntnis vom Inhalt des angefochtenen Bescheides kann eine von der Behörde nicht verfügte Zustellung an die - von der Behörde nicht als Partei des Verwaltungsverfahrens beigezogene - revisionswerbende Partei nicht ersetzen. Auf die Frage, ob die revisionswerbende Partei im Verwaltungsverfahren als Partei zu beteiligen gewesen wäre, kommt es dabei nicht an, da die Übermittlung des angefochtenen Bescheides nicht durch die Behörde erfolgte, sondern durch eine Partei des Verwaltungsverfahrens. Der angefochtene Bescheid wurde der revisionswerbenden Partei daher nicht im Rechtssinn zugestellt. Die revisionswerbende Partei wird auch weder in der Zustellverfügung noch im Spruch des angefochtenen Bescheides genannt und auch aus der Bescheidbegründung geht nicht hervor, dass die revisionswerbende Partei als Partei des Verwaltungsverfahrens behandelt worden wäre. Da somit die Parteistellung der revisionswerbenden Partei nicht unstrittig war und ihr der angefochtene Bescheid auch nicht zugestellt wurde, erweist sich die Revision als unzulässig.

Schlagworte

Parteibegriff Parteistellung strittige Rechtsnachfolger Zustellung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:RO2014020059.J02

Im RIS seit

05.06.2014

Zuletzt aktualisiert am

02.10.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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