RS Vwgh 2014/4/24 Ro 2014/09/0044

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Veröffentlicht am 24.04.2014
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §6 Abs1;
VwGbk-ÜG 2013 §4 Abs1;
VwGbk-ÜG 2013 §4 Abs5;
VwGG §26 Abs1 idF 2013/I/033;
VwGG §34 Abs1 idF 2013/I/033;
VwRallg;
  1. VwGG § 26 heute
  2. VwGG § 26 gültig ab 06.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 26 gültig von 01.01.2017 bis 05.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 26 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 26 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 26 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Bei einer infolge Ablaufs der Frist des § 4 Abs. 1 VwGbk-ÜG 2013 verspäteten Revision ist nicht die Einbringung der Revision per Telefax oder E-Mail beim Landesverwaltungsgericht maßgeblich, sondern, weil die Revision entgegen § 4 Abs. 5 VwGbk-ÜG 2013 nicht beim VwGH sondern beim unzuständigen Landesverwaltungsgericht eingebracht wurde, das Datum des Einlangens beim VwGH (vgl. B 27. März 2014, Ro 2014/10/0053; E 20. Februar 2013, 2013/11/0037). Wird die Revision in Übergangsfällen wie diesem nämlich nicht gemäß § 4 Abs. 5 VwGbk-ÜG 2013 unmittelbar beim VwGH, sondern bei einem unzuständigen Verwaltungsgericht eingebracht, so ist die Revisionsfrist versäumt, wenn die Revision erst nach deren Ablauf beim VwGH einlangt. Nicht nur bereits der Postenlauf geht zu Lasten der Revisionswerberin, sondern auch die für die Übermittlung der Revision durch die Verwaltungsgerichte an den VwGH benötigte Zeit hemmt den Ablauf der Revisionsfrist nicht (vgl. B 8. Mai 2003, 2003/15/0020; B 16. Dezember 2010, 2010/07/0221).Bei einer infolge Ablaufs der Frist des Paragraph 4, Absatz eins, VwGbk-ÜG 2013 verspäteten Revision ist nicht die Einbringung der Revision per Telefax oder E-Mail beim Landesverwaltungsgericht maßgeblich, sondern, weil die Revision entgegen Paragraph 4, Absatz 5, VwGbk-ÜG 2013 nicht beim VwGH sondern beim unzuständigen Landesverwaltungsgericht eingebracht wurde, das Datum des Einlangens beim VwGH vergleiche B 27. März 2014, Ro 2014/10/0053; E 20. Februar 2013, 2013/11/0037). Wird die Revision in Übergangsfällen wie diesem nämlich nicht gemäß Paragraph 4, Absatz 5, VwGbk-ÜG 2013 unmittelbar beim VwGH, sondern bei einem unzuständigen Verwaltungsgericht eingebracht, so ist die Revisionsfrist versäumt, wenn die Revision erst nach deren Ablauf beim VwGH einlangt. Nicht nur bereits der Postenlauf geht zu Lasten der Revisionswerberin, sondern auch die für die Übermittlung der Revision durch die Verwaltungsgerichte an den VwGH benötigte Zeit hemmt den Ablauf der Revisionsfrist nicht vergleiche B 8. Mai 2003, 2003/15/0020; B 16. Dezember 2010, 2010/07/0221).

Schlagworte

Rechtsgrundsätze Fristen VwRallg6/5 Weiterleitung an die zuständige Behörde auf Gefahr des Einschreiters

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:RO2014090044.J01

Im RIS seit

07.08.2014

Zuletzt aktualisiert am

08.08.2014
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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