RS Vwgh 2014/4/29 Ro 2014/04/0040

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 29.04.2014
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §33 Abs3;
AVG §6;
VwGbk-ÜG 2013 §4 Abs5;
VwGG §26;
VwGG §34 Abs1;
VwGG §62 Abs1;
ZustG §2 Z7;
  1. AVG § 33 heute
  2. AVG § 33 gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. AVG § 33 gültig von 01.03.2013 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 33 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 33 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  6. AVG § 33 gültig von 01.02.1991 bis 29.02.2004
  1. VwGG § 26 heute
  2. VwGG § 26 gültig ab 06.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 26 gültig von 01.01.2017 bis 05.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 26 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 26 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 26 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 62 heute
  2. VwGG § 62 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 62 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 62 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 62 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2008
  1. ZustG § 2 heute
  2. ZustG § 2 gültig ab 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  3. ZustG § 2 gültig von 13.04.2017 bis 29.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2017
  4. ZustG § 2 gültig von 01.03.2013 bis 12.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. ZustG § 2 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. ZustG § 2 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. ZustG § 2 gültig von 01.03.1983 bis 29.02.2004

Rechtssatz

Nach § 4 Abs. 5 VwGbk-ÜG 2013 sind Revisionen gemäß den Abs. 1 bis 3 (des § 4 VwGbk-ÜG 2013) unmittelbar beim Verwaltungsgerichtshof einzubringen. Im vorliegenden Fall ist unstrittig, dass die nicht beim Verwaltungsgerichtshof, sondern beim Bundesverwaltungsgericht eingebrachte Revision des Revisionswerbers vom Bundesverwaltungsgericht nach Ablauf der Revisionsfrist gemäß § 6 AVG an den Verwaltungsgerichtshof weitergeleitet wurde. Für die Fristberechnung gelten infolge § 62 Abs. 1 VwGG die Bestimmungen der §§ 32 f AVG. Nach § 33 Abs. 3 AVG werden die Tage von der Übergabe an einen Zustelldienst iSd § 2 Z 7 des ZustG zur Übermittlung an die Behörde bis zum Einlangen bei dieser (Postlauf) in die Frist nicht eingerechnet. Dies gilt jedoch nur dann, wenn der Postlauf durch die richtige Adressierung an die zuständige Stelle in Gang gesetzt wurde (Hinweis E vom 14. September 2004, siehe auch das E des Verfassungsgerichtshofes vom 25. Februar 2003, VfSlg. 16.794/2003). Diese Voraussetzung ist bei einer unmittelbar beim Verwaltungsgerichtshof einzubringenden Revision - abgesehen von der unklaren Behördenbezeichnung ("Bundes-Verwaltungsgerichtshof") schon angesichts der falschen Angabe der Adresse mit "Erdbergerstr. 192-196, 1030 Wien" nicht erfüllt. § 33 Abs. 3 AVG kommt dem Revisionswerber gegenständlich daher nicht zugute. Die Revision war daher wegen Versäumung der Revisionsfrist zurückzuweisen (Hinweis Beschlüsse vom 28. März 2014, Ro 2014/02/0081, und vom 3. April 2014, Ro 2014/05/0034).Nach Paragraph 4, Absatz 5, VwGbk-ÜG 2013 sind Revisionen gemäß den Absatz eins bis 3 (des Paragraph 4, VwGbk-ÜG 2013) unmittelbar beim Verwaltungsgerichtshof einzubringen. Im vorliegenden Fall ist unstrittig, dass die nicht beim Verwaltungsgerichtshof, sondern beim Bundesverwaltungsgericht eingebrachte Revision des Revisionswerbers vom Bundesverwaltungsgericht nach Ablauf der Revisionsfrist gemäß Paragraph 6, AVG an den Verwaltungsgerichtshof weitergeleitet wurde. Für die Fristberechnung gelten infolge Paragraph 62, Absatz eins, VwGG die Bestimmungen der Paragraphen 32, f AVG. Nach Paragraph 33, Absatz 3, AVG werden die Tage von der Übergabe an einen Zustelldienst iSd Paragraph 2, Ziffer 7, des ZustG zur Übermittlung an die Behörde bis zum Einlangen bei dieser (Postlauf) in die Frist nicht eingerechnet. Dies gilt jedoch nur dann, wenn der Postlauf durch die richtige Adressierung an die zuständige Stelle in Gang gesetzt wurde (Hinweis E vom 14. September 2004, siehe auch das E des Verfassungsgerichtshofes vom 25. Februar 2003, VfSlg. 16.794/2003). Diese Voraussetzung ist bei einer unmittelbar beim Verwaltungsgerichtshof einzubringenden Revision - abgesehen von der unklaren Behördenbezeichnung ("Bundes-Verwaltungsgerichtshof") schon angesichts der falschen Angabe der Adresse mit "Erdbergerstr. 192-196, 1030 Wien" nicht erfüllt. Paragraph 33, Absatz 3, AVG kommt dem Revisionswerber gegenständlich daher nicht zugute. Die Revision war daher wegen Versäumung der Revisionsfrist zurückzuweisen (Hinweis Beschlüsse vom 28. März 2014, Ro 2014/02/0081, und vom 3. April 2014, Ro 2014/05/0034).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:RO2014040040.J02

Im RIS seit

09.07.2014

Zuletzt aktualisiert am

05.08.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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