RS Vwgh 2014/4/30 2013/12/0206

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Veröffentlicht am 30.04.2014
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Index

L10107 Stadtrecht Tirol
L24007 Gemeindebedienstete Tirol
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
63/06 Dienstrechtsverfahren

Norm

AVG §13 Abs1;
B-VG Art20 Abs1;
DVG 1984 §1 Abs1;
DVG 1984 §1 Abs4;
GdBG Innsbruck 1970 §17 Abs2;
GO Magistrat Innsbruck 2010 §24;
VwGG §42 Abs3a idF 2012/I/051;
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. B-VG Art. 20 heute
  2. B-VG Art. 20 gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2024
  3. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2023 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 141/2022
  4. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 20 gültig von 01.10.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2010
  6. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.2008 bis 30.09.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  7. B-VG Art. 20 gültig von 01.01.1988 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 285/1987
  8. B-VG Art. 20 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  9. B-VG Art. 20 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  10. B-VG Art. 20 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

§ 1 Abs. 1 DVG 1984 iVm § 13 Abs. 1 AVG eröffnet die Wahlfreiheit zur (auch schriftlichen) Form von Anbringen. Das Ansprechen eines Erholungsurlaubes stellt die Geltendmachung eines subjektiven Rechtes des Beamten gegenüber seinem Dienstgeber dar. Die an den Beamten gerichtete Anweisung über die einzuhaltende Art der Stellung derartiger Anbringen betrifft somit nicht dessen durch Weisung iSd § 1 Abs. 4 DVG 1984 gestaltbares dienstliches Verhalten. Zur Erteilung einer derartigen Weisung ist demnach kein Vorgesetzter zuständig, sodass in Ansehung einer solchen Weisung schon aus dem erstgenannten Grund des Art. 20 Abs. 1 dritter Satz B-VG iVm § 17 Abs. 2 GdBG Innsbruck 1970 und § 24 GO Magistrat Innsbruck 2010 keine Befolgungspflicht besteht.Paragraph eins, Absatz eins, DVG 1984 in Verbindung mit Paragraph 13, Absatz eins, AVG eröffnet die Wahlfreiheit zur (auch schriftlichen) Form von Anbringen. Das Ansprechen eines Erholungsurlaubes stellt die Geltendmachung eines subjektiven Rechtes des Beamten gegenüber seinem Dienstgeber dar. Die an den Beamten gerichtete Anweisung über die einzuhaltende Art der Stellung derartiger Anbringen betrifft somit nicht dessen durch Weisung iSd Paragraph eins, Absatz 4, DVG 1984 gestaltbares dienstliches Verhalten. Zur Erteilung einer derartigen Weisung ist demnach kein Vorgesetzter zuständig, sodass in Ansehung einer solchen Weisung schon aus dem erstgenannten Grund des Artikel 20, Absatz eins, dritter Satz B-VG in Verbindung mit Paragraph 17, Absatz 2, GdBG Innsbruck 1970 und Paragraph 24, GO Magistrat Innsbruck 2010 keine Befolgungspflicht besteht.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:2013120206.X02

Im RIS seit

05.09.2014

Zuletzt aktualisiert am

02.10.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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