RS Vwgh 2014/6/25 2012/07/0008

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Veröffentlicht am 25.06.2014
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Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
81/01 Wasserrechtsgesetz

Norm

VwRallg;
WRG 1959 §21 Abs1;
WRG 1959 §21 idF 2001/I/014;
WRGNov 1990;
  1. WRG 1959 § 21 heute
  2. WRG 1959 § 21 gültig ab 23.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 73/2018
  3. WRG 1959 § 21 gültig von 01.01.2014 bis 22.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2013
  4. WRG 1959 § 21 gültig von 31.03.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2011
  5. WRG 1959 § 21 gültig von 01.10.1997 bis 30.03.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  6. WRG 1959 § 21 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 21 heute
  2. WRG 1959 § 21 gültig ab 23.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 73/2018
  3. WRG 1959 § 21 gültig von 01.01.2014 bis 22.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2013
  4. WRG 1959 § 21 gültig von 31.03.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2011
  5. WRG 1959 § 21 gültig von 01.10.1997 bis 30.03.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  6. WRG 1959 § 21 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

Aus den Materialien zur WRG-Novelle 1990 ergibt sich die gesetzgeberische Absicht, dass bei der Befristung einer Wasserbenutzungsbewilligung nach § 21 Abs. 1 WRG 1959 in erster Linie auf den Bedarf des Unternehmens abzustellen ist, wobei jedoch auch Gesichtspunkte der technischen und wasserwirtschaftlichen Entwicklung zu berücksichtigen sind. Diese Gesetzesbestimmung - so die Materialien - verpflichtet demgemäß die Behörde, die Dauer der Benutzung eines Gewässers mit dem konkreten Bedarf sowie mit der technischen und wasserwirtschaftlichen Entwicklung zeitlich abzustimmen (vgl. RV 1152 BlgNr. 17. GP, 25: "Zu Z 7 (§ 21)"). Ferner sollen den Materialien zur Novelle BGBl. I Nr. 14/2001 zufolge (vgl. RV 1030 BlgNr. 24. GP, 7: "Zu Z 3 (§ 21)") wasserrechtliche Bewilligungen (nur) bei Vorliegen eines entsprechenden Bedarfes des Bewerbers und bei Vorliegen ausreichender konkreter Informationen über die technischen und wasserwirtschaftlichen Entwicklungen entsprechend länger befristet werden können.Aus den Materialien zur WRG-Novelle 1990 ergibt sich die gesetzgeberische Absicht, dass bei der Befristung einer Wasserbenutzungsbewilligung nach Paragraph 21, Absatz eins, WRG 1959 in erster Linie auf den Bedarf des Unternehmens abzustellen ist, wobei jedoch auch Gesichtspunkte der technischen und wasserwirtschaftlichen Entwicklung zu berücksichtigen sind. Diese Gesetzesbestimmung - so die Materialien - verpflichtet demgemäß die Behörde, die Dauer der Benutzung eines Gewässers mit dem konkreten Bedarf sowie mit der technischen und wasserwirtschaftlichen Entwicklung zeitlich abzustimmen vergleiche Regierungsvorlage 1152 BlgNr. 17. GP, 25: "Zu Ziffer 7, (Paragraph 21,)"). Ferner sollen den Materialien zur Novelle Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 14 aus 2001, zufolge vergleiche Regierungsvorlage 1030 BlgNr. 24. GP, 7: "Zu Ziffer 3, (Paragraph 21,)") wasserrechtliche Bewilligungen (nur) bei Vorliegen eines entsprechenden Bedarfes des Bewerbers und bei Vorliegen ausreichender konkreter Informationen über die technischen und wasserwirtschaftlichen Entwicklungen entsprechend länger befristet werden können.

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:2012070008.X02

Im RIS seit

23.07.2014

Zuletzt aktualisiert am

03.10.2014
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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