RS Vwgh 2014/7/29 2011/13/0121

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Veröffentlicht am 29.07.2014
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Index

32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht

Norm

BAO §250 Abs1;
BAO §276 Abs2;
  1. BAO § 250 heute
  2. BAO § 250 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  3. BAO § 250 gültig von 19.04.1980 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 151/1980
  1. BAO § 276 heute
  2. BAO § 276 gültig ab 01.07.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2022
  3. BAO § 276 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  4. BAO § 276 gültig von 26.03.2009 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  5. BAO § 276 gültig von 12.08.2006 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2006
  6. BAO § 276 gültig von 21.08.2003 bis 11.08.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  7. BAO § 276 gültig von 01.01.2003 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2002
  8. BAO § 276 gültig von 10.01.1998 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/1998
  9. BAO § 276 gültig von 30.12.1989 bis 09.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 660/1989
  10. BAO § 276 gültig von 19.04.1980 bis 29.12.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 151/1980

Rechtssatz

Was die "angefochtenen Punkte" betrifft, hat der Berufungswerber schon in der Berufung vom 30. November 2009 begehrt, "den Bescheid vom 25. November 2009 aufzuheben". Ergänzend dazu hat er im Vorlageantrag vom 13. Jänner 2011 beantragt, die Vorsteuer gemäß seiner Umsatzsteuererklärung für 2007 festzusetzen. Damit lag ein tauglicher Entscheidungsgegenstand vor, wobei außer Betracht zu bleiben hat, ob die beantragte Entscheidung bei der gegebenen Sach- und Rechtslage in Betracht gekommen und die dem Antrag beigegebene Begründung im Sinne des Begehrens zielführend und schlüssig gewesen wäre (vgl. z.B. das hg. Erkenntnis vom 26. Juni 2002, 97/13/0037, mwN). Darauf, dass die Anfechtungs- und Begründungspunkte dem Grunde und der Höhe nach konform gehen, kommt es nicht an.Was die "angefochtenen Punkte" betrifft, hat der Berufungswerber schon in der Berufung vom 30. November 2009 begehrt, "den Bescheid vom 25. November 2009 aufzuheben". Ergänzend dazu hat er im Vorlageantrag vom 13. Jänner 2011 beantragt, die Vorsteuer gemäß seiner Umsatzsteuererklärung für 2007 festzusetzen. Damit lag ein tauglicher Entscheidungsgegenstand vor, wobei außer Betracht zu bleiben hat, ob die beantragte Entscheidung bei der gegebenen Sach- und Rechtslage in Betracht gekommen und die dem Antrag beigegebene Begründung im Sinne des Begehrens zielführend und schlüssig gewesen wäre vergleiche z.B. das hg. Erkenntnis vom 26. Juni 2002, 97/13/0037, mwN). Darauf, dass die Anfechtungs- und Begründungspunkte dem Grunde und der Höhe nach konform gehen, kommt es nicht an.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:2011130121.X01

Im RIS seit

01.12.2014

Zuletzt aktualisiert am

02.12.2014
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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