RS Vwgh 2014/10/21 Ra 2014/17/0011

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Veröffentlicht am 21.10.2014
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Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art133 Abs6 Z1;
B-VG Art133 Abs6 Z2;
VwGG §34 Abs1;
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Der vorliegende Revisionsschriftsatz wird mit der Wortfolge "Die Stadt Graz erhebt eine (außerordentliche Revision)" eingeleitet und schließt mit der Fertigungsklausel "Für die Stadt Graz: Für den Bürgermeister:". Darüber hinaus verweist die Revision eingangs auf die Befreiung von der Anwaltspflicht gemäß § 24 Abs. 2 Z 1 VwGG "als Stadt Graz mit eigenem Statut". Angesichts dieser eindeutigen Formulierungen ist der Revisionsschriftsatz nach seinem objektiven Erklärungswert (vgl. zur Zurechnung von Anbringen nach ihrem objektiven Erklärungswert Hengstschläger/Leeb, AVG I (2. Ausgabe 2014) § 13 Rz 37) unzweifelhaft der Stadt Graz zuzurechnen. Dass der Revisionsschriftsatz im Rahmen der Darstellung der angefochtenen Entscheidung (auf den Seiten 1 und 2) die belangte Behörde vor dem Landesverwaltungsgericht, nämlich den Bürgermeister der Landeshauptstadt Graz, erwähnt, vermag keine Zweifel an der Zurechnung zu erwecken. Belangte Behörde des Verfahrens vor dem LVwG war unbestritten der Bürgermeister der Landeshauptstadt Graz, dessen Bescheid im übertragenen Wirkungsbereich ergangen war. Die Stadt Graz kann daher ihre Revisionslegitimation nicht auf Art 133 Abs. 6 Z 2 B-VG stützen, da dieser eine solche nur deLbelangten Behörde des Verfahrens vor dem VvvG einräumt. Eine Revisionserhebung auf der Grundlage des Art. 133 Abs. 6 Z 1 B-VG kommt von vornherein nicht in Betracht, weil keine konkrete Rechtsverletzung behauptet wurde.Der vorliegende Revisionsschriftsatz wird mit der Wortfolge "Die Stadt Graz erhebt eine (außerordentliche Revision)" eingeleitet und schließt mit der Fertigungsklausel "Für die Stadt Graz: Für den Bürgermeister:". Darüber hinaus verweist die Revision eingangs auf die Befreiung von der Anwaltspflicht gemäß Paragraph 24, Absatz 2, Ziffer eins, VwGG "als Stadt Graz mit eigenem Statut". Angesichts dieser eindeutigen Formulierungen ist der Revisionsschriftsatz nach seinem objektiven Erklärungswert vergleiche zur Zurechnung von Anbringen nach ihrem objektiven Erklärungswert Hengstschläger/Leeb, AVG römisch eins (2. Ausgabe 2014) Paragraph 13, Rz 37) unzweifelhaft der Stadt Graz zuzurechnen. Dass der Revisionsschriftsatz im Rahmen der Darstellung der angefochtenen Entscheidung (auf den Seiten 1 und 2) die belangte Behörde vor dem Landesverwaltungsgericht, nämlich den Bürgermeister der Landeshauptstadt Graz, erwähnt, vermag keine Zweifel an der Zurechnung zu erwecken. Belangte Behörde des Verfahrens vor dem LVwG war unbestritten der Bürgermeister der Landeshauptstadt Graz, dessen Bescheid im übertragenen Wirkungsbereich ergangen war. Die Stadt Graz kann daher ihre Revisionslegitimation nicht auf Artikel 133, Absatz 6, Ziffer 2, B-VG stützen, da dieser eine solche nur deLbelangten Behörde des Verfahrens vor dem VvvG einräumt. Eine Revisionserhebung auf der Grundlage des Artikel 133, Absatz 6, Ziffer eins, B-VG kommt von vornherein nicht in Betracht, weil keine konkrete Rechtsverletzung behauptet wurde.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:RA2014170011.L01

Im RIS seit

12.02.2015

Zuletzt aktualisiert am

16.02.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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