RS Vwgh 2014/10/27 Ro 2014/04/0061

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.10.2014
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Index

E3L E06100000
E3L E13300500
50/01 Gewerbeordnung

Norm

32006L0123 Dienstleistungs-RL;
GewO 1994 §120 Abs1;
GewO 1994 §123 Abs1;
GewO 1994 §124;
  1. GewO 1994 § 120 heute
  2. GewO 1994 § 120 gültig ab 30.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2015
  3. GewO 1994 § 120 gültig von 19.08.2010 bis 29.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2010
  4. GewO 1994 § 120 gültig von 01.08.2002 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2002
  5. GewO 1994 § 120 gültig von 01.07.1997 bis 31.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/1997
  6. GewO 1994 § 120 gültig von 19.03.1994 bis 30.06.1997
  1. GewO 1994 § 124 heute
  2. GewO 1994 § 124 gültig ab 01.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2002
  3. GewO 1994 § 124 gültig von 01.07.1999 bis 31.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/1999
  4. GewO 1994 § 124 gültig von 01.07.1997 bis 30.06.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/1997
  5. GewO 1994 § 124 gültig von 01.07.1996 bis 30.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/1997
  6. GewO 1994 § 124 gültig von 01.07.1994 bis 30.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1994
  7. GewO 1994 § 124 gültig von 19.03.1994 bis 30.06.1994

Rechtssatz

Die vom Obersten Gerichtshof (mit Beschluss vom 20. Mai 2014, 4 Ob 31/14h; anhängig als Rechtssache C-293/14, Hiebler) dem Gerichtshof der Europäischen Union zur Vorabentscheidung vorgelegte Frage, ob die Beschränkung der Gewerbeberechtigung des Rauchfangkehrers auf bestimmte Kehrgebiete mit der Richtlinie 2006/123/EG über Dienstleistungen im Binnenmarkt vereinbar ist, hat auf die Beurteilung des Vorliegens einer Übertretung des § 124 GewO 1994 keinen Einfluss. Nach Auffassung des Verwaltungsgerichtshofes ist die in dieser Bestimmung normierte Verpflichtung zur Übermittlung von Berichten bei Wechsel des Rauchfangkehrers auch im Hinblick auf dessen feuerpolizeiliche Aufgaben (§§ 120 Abs. 1, 123 Abs. 1 GewO 1994) unabhängig davon zu sehen, ob die Gewerbeberechtigung (auf Kehrgebiete) beschränkt oder unbeschränkt ausgeübt wird.Die vom Obersten Gerichtshof (mit Beschluss vom 20. Mai 2014, 4 Ob 31/14h; anhängig als Rechtssache C-293/14, Hiebler) dem Gerichtshof der Europäischen Union zur Vorabentscheidung vorgelegte Frage, ob die Beschränkung der Gewerbeberechtigung des Rauchfangkehrers auf bestimmte Kehrgebiete mit der Richtlinie 2006/123/EG über Dienstleistungen im Binnenmarkt vereinbar ist, hat auf die Beurteilung des Vorliegens einer Übertretung des Paragraph 124, GewO 1994 keinen Einfluss. Nach Auffassung des Verwaltungsgerichtshofes ist die in dieser Bestimmung normierte Verpflichtung zur Übermittlung von Berichten bei Wechsel des Rauchfangkehrers auch im Hinblick auf dessen feuerpolizeiliche Aufgaben (Paragraphen 120, Absatz eins, 123, Absatz eins, GewO 1994) unabhängig davon zu sehen, ob die Gewerbeberechtigung (auf Kehrgebiete) beschränkt oder unbeschränkt ausgeübt wird.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:RO2014040061.J03

Im RIS seit

21.01.2015

Zuletzt aktualisiert am

22.01.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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