RS Vwgh 2014/12/16 Ra 2014/19/0101

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Veröffentlicht am 16.12.2014
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §58 Abs2;
AVG §60;
VwGG §42 Abs2 Z3 litb;
VwGG §42 Abs2 Z3 litc;
VwGVG 2014 §17;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung offen zu legen, von welchem Vorbringen es bei der rechtlichen Beurteilung ausgegangen ist. Insbesondere wird es den an eine Begründung einer Entscheidung eines Verwaltungsgerichts zu stellenden Anforderungen nicht gerecht, wenn anstatt dessen lediglich im Rahmen der Darstellung des bisherigen Verfahrensganges die von der Verwaltungsbehörde mit dem Revisionswerber angefertigte Niederschrift wörtlich integriert (vgl. dazu, dass die bloße Inklusion von Aktenteilen den Anforderungen an eine Begründung nicht genügt, etwa die Erkenntnisse vom 29. April 2008, 2006/21/0332, und vom 20. November 2008, 2006/21/0203, sowie ausführlich zur Entscheidungsbegründung das E vom 21. Oktober 2014, Ro 2014/03/0076, in dem u.a. auch festgehalten wurde, dass die bloße Zitierung von Beweisergebnissen, wie etwa von Aussagen, weder erforderlich noch hinreichend ist) oder das Vorbringen bloß grob kursorisch wiedergegeben wird.Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung offen zu legen, von welchem Vorbringen es bei der rechtlichen Beurteilung ausgegangen ist. Insbesondere wird es den an eine Begründung einer Entscheidung eines Verwaltungsgerichts zu stellenden Anforderungen nicht gerecht, wenn anstatt dessen lediglich im Rahmen der Darstellung des bisherigen Verfahrensganges die von der Verwaltungsbehörde mit dem Revisionswerber angefertigte Niederschrift wörtlich integriert vergleiche dazu, dass die bloße Inklusion von Aktenteilen den Anforderungen an eine Begründung nicht genügt, etwa die Erkenntnisse vom 29. April 2008, 2006/21/0332, und vom 20. November 2008, 2006/21/0203, sowie ausführlich zur Entscheidungsbegründung das E vom 21. Oktober 2014, Ro 2014/03/0076, in dem u.a. auch festgehalten wurde, dass die bloße Zitierung von Beweisergebnissen, wie etwa von Aussagen, weder erforderlich noch hinreichend ist) oder das Vorbringen bloß grob kursorisch wiedergegeben wird.

Schlagworte

Begründung Begründungsmangel Begründungspflicht Beweiswürdigung und Beweismittel Begründung der Wertung einzelner Beweismittel

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2014:RA2014190101.L01

Im RIS seit

11.02.2015

Zuletzt aktualisiert am

03.03.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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