RS Vwgh 2015/1/20 Ra 2014/05/0048

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Veröffentlicht am 20.01.2015
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Index

L37129 Benützungsabgabe Gebrauchsabgabe Wien
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art133 Abs4;
GebrauchsabgabeG Wr 1966 §2 Abs5 idF 2013/045;
VwGG §28 Abs3;
VwGG §34 Abs1;
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 28 heute
  2. VwGG § 28 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. VwGG § 28 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 28 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 28 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 28 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 28 gültig von 01.01.1991 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 28 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Nach der hg. Judikatur (Hinweis E vom 30. Jänner 2014, 2010/05/0197) ist das in § 2 Abs. 5 des Wr GebrauchsabgabeG 1966, in der im Revisionsfall maßgeblichen Fassung LGBl. Nr. 45/2013 normierte Frontrecht das einzige subjektiv-öffentliche Recht, dessen Verletzung der Liegenschaftseigentümer im Verfahren zur Erteilung der Gebrauchserlaubnis geltend machen kann, und ist davon weder ein Recht auf eine unbeeinträchtigte Sicht auf Schaufenster - oder etwa Schaukästen - noch ein Anspruch des Liegenschaftseigentümers, dass vor seiner Liegenschaft kein (fremder) Schanigarten betrieben werden dürfe, umfasst. Wenn in der Revision ein Recht auf Sicherung der Ein- und Ausgänge mit Hilfe einer Überwachungskamera moniert wird, so kann von dem Frontrecht im Sinn des § 2 Abs. 5 leg. cit. - abgesehen davon, dass in den Revisionsausführungen gemäß § 28 Abs. 3 VwGG nicht behauptet wird, dass eine Überwachungskamera nur an einem bestimmten Punkt der Hausfassade, von dem aus die Sicht durch Blumentröge und Sonnenschirme verstellt sei, montiert werden könne - auch kein Anspruch auf eine optimale Positionierung einer solchen Kamera an der Gebäudefront abgeleitet werden.Nach der hg. Judikatur (Hinweis E vom 30. Jänner 2014, 2010/05/0197) ist das in Paragraph 2, Absatz 5, des Wr GebrauchsabgabeG 1966, in der im Revisionsfall maßgeblichen Fassung Landesgesetzblatt Nr. 45 aus 2013, normierte Frontrecht das einzige subjektiv-öffentliche Recht, dessen Verletzung der Liegenschaftseigentümer im Verfahren zur Erteilung der Gebrauchserlaubnis geltend machen kann, und ist davon weder ein Recht auf eine unbeeinträchtigte Sicht auf Schaufenster - oder etwa Schaukästen - noch ein Anspruch des Liegenschaftseigentümers, dass vor seiner Liegenschaft kein (fremder) Schanigarten betrieben werden dürfe, umfasst. Wenn in der Revision ein Recht auf Sicherung der Ein- und Ausgänge mit Hilfe einer Überwachungskamera moniert wird, so kann von dem Frontrecht im Sinn des Paragraph 2, Absatz 5, leg. cit. - abgesehen davon, dass in den Revisionsausführungen gemäß Paragraph 28, Absatz 3, VwGG nicht behauptet wird, dass eine Überwachungskamera nur an einem bestimmten Punkt der Hausfassade, von dem aus die Sicht durch Blumentröge und Sonnenschirme verstellt sei, montiert werden könne - auch kein Anspruch auf eine optimale Positionierung einer solchen Kamera an der Gebäudefront abgeleitet werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RA2014050048.L01

Im RIS seit

20.03.2015

Zuletzt aktualisiert am

23.03.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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