RS Vwgh 2015/2/18 2013/10/0258

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Veröffentlicht am 18.02.2015
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
72/01 Hochschulorganisation

Norm

AVG §45 Abs1;
AVG §46;
AVG §48;
AVG §7 Abs1;
UniversitätsG 2002 §21 Abs1 Z7;
UniversitätsG 2002 §24 Abs4;
VwGG §42 Abs2 Z3 litb;
VwGG §42 Abs2 Z3 litc;
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Eine vom Universitätsrat durchgeführte Zeugeneinvernahme seiner eigenen Mitglieder wäre als rechtswidrig zu qualifizieren, weil die Eignung als Zeuge im Verfahren mit der Stellung des Ermittlungsorgans nicht vereinbar ist; sofern aber das Wissen der Mitglieder des Universitätsrates aus ihrer Amtstätigkeit verwertet werden soll, bedürfen die betreffenden Tatsachen im Hinblick auf § 45 Abs. 1 AVG eines Beweises gar nicht (vgl. E 12. Dezember 1983, 83/10/0240 = VwSlg 11254; E 21. Juni 1990, 89/12/0130).Eine vom Universitätsrat durchgeführte Zeugeneinvernahme seiner eigenen Mitglieder wäre als rechtswidrig zu qualifizieren, weil die Eignung als Zeuge im Verfahren mit der Stellung des Ermittlungsorgans nicht vereinbar ist; sofern aber das Wissen der Mitglieder des Universitätsrates aus ihrer Amtstätigkeit verwertet werden soll, bedürfen die betreffenden Tatsachen im Hinblick auf Paragraph 45, Absatz eins, AVG eines Beweises gar nicht vergleiche E 12. Dezember 1983, 83/10/0240 = VwSlg 11254; E 21. Juni 1990, 89/12/0130).

Schlagworte

Verfahrensbestimmungen Befangenheit offenbare Unrichtigkeiten Besondere Rechtsgebiete Beweismittel Zeugen Beweismittel Amtspersonen Meldungsleger Anzeigen Berichte Zeugenaussagen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:2013100258.X04

Im RIS seit

03.04.2015

Zuletzt aktualisiert am

05.10.2017
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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