RS Vwgh 2015/3/24 Ra 2014/21/0049

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Veröffentlicht am 24.03.2015
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AVG §58 Abs2;
AVG §60;
FrPolG 2005 §63 idF 2011/I/038;
VwGG §42 Abs2 Z3 litb;
VwGG §42 Abs2 Z3 litc;
VwGVG 2014 §17;
VwGVG 2014 §29 Abs1;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Hat das VwG in einem Verfahren betreffend Aufenthaltsverbot die sowohl vom Bewährungshelfer als auch von der behandelnden Therapeutin in der Verhandlung vor dem VwG erstellten günstigen Zukunftsprognosen überhaupt nicht einbezogen (vgl. E 18. Oktober 2012, 2011/23/0417), zu dem von einem Freund und von Verwandten des Fremden attestierten Gesinnungswandel keine Stellung bezogen und zu den Ermittlungsergebnissen keine konkreten Feststellungen getroffen, so hält die Begründung den Anforderungen des § 17 VwGVG 2014 nicht stand, weil die im Erkenntnis vorgenommene bloße Wiedergabe der Aussagen in der mündlichen Verhandlung dazu nicht ausreicht (vgl. E 21. Oktober 2014, Ro 2014/03/0076).Hat das VwG in einem Verfahren betreffend Aufenthaltsverbot die sowohl vom Bewährungshelfer als auch von der behandelnden Therapeutin in der Verhandlung vor dem VwG erstellten günstigen Zukunftsprognosen überhaupt nicht einbezogen vergleiche E 18. Oktober 2012, 2011/23/0417), zu dem von einem Freund und von Verwandten des Fremden attestierten Gesinnungswandel keine Stellung bezogen und zu den Ermittlungsergebnissen keine konkreten Feststellungen getroffen, so hält die Begründung den Anforderungen des Paragraph 17, VwGVG 2014 nicht stand, weil die im Erkenntnis vorgenommene bloße Wiedergabe der Aussagen in der mündlichen Verhandlung dazu nicht ausreicht vergleiche E 21. Oktober 2014, Ro 2014/03/0076).

Schlagworte

Begründung Begründungsmangel Begründungspflicht und Verfahren vor dem VwGH Begründungsmangel als wesentlicher Verfahrensmangel Besondere Rechtsgebiete

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RA2014210049.L02

Im RIS seit

22.04.2015

Zuletzt aktualisiert am

23.06.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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