RS Vwgh 2015/3/25 2013/12/0119

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Veröffentlicht am 25.03.2015
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Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

AVG §56;
AVG §59 Abs1;
BDG 1979 §75d Abs4 idF 2010/I/111;
VwGG §42 Abs2 Z1;
  1. BDG 1979 § 75d heute
  2. BDG 1979 § 75d gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  3. BDG 1979 § 75d gültig von 01.01.2019 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  4. BDG 1979 § 75d gültig von 29.12.2015 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2015
  5. BDG 1979 § 75d gültig von 18.06.2015 bis 28.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  6. BDG 1979 § 75d gültig von 01.01.2013 bis 17.06.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  7. BDG 1979 § 75d gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Bei der Frage, ob Zeiten eines Karenzurlaubes die Vorrückung hemmen oder nicht, handelt es sich um ein in einem Verfahren zur Feststellung der besoldungsrechtlichen Stellung des Beamten vorweg zu klärendes Begründungselement, wobei die Erlassung eines solchen Feststellungsbescheides bei Vorliegen eines öffentlichen Interesses von Amts wegen bzw. bei Vorhandensein eines rechtlichen Interesses des Beamten auf dessen Antrag zulässig wäre (vgl. E 22. Mai 2012, 2011/12/0170). Eine Entscheidung über ein einzelnes Begründungselement, das für die Ermittlung einer besoldungsrechtlichen Stellung von Bedeutung ist, ist folglich unzulässig (vgl. E 29. November 2005, 2005/12/0076).Bei der Frage, ob Zeiten eines Karenzurlaubes die Vorrückung hemmen oder nicht, handelt es sich um ein in einem Verfahren zur Feststellung der besoldungsrechtlichen Stellung des Beamten vorweg zu klärendes Begründungselement, wobei die Erlassung eines solchen Feststellungsbescheides bei Vorliegen eines öffentlichen Interesses von Amts wegen bzw. bei Vorhandensein eines rechtlichen Interesses des Beamten auf dessen Antrag zulässig wäre vergleiche E 22. Mai 2012, 2011/12/0170). Eine Entscheidung über ein einzelnes Begründungselement, das für die Ermittlung einer besoldungsrechtlichen Stellung von Bedeutung ist, ist folglich unzulässig vergleiche E 29. November 2005, 2005/12/0076).

Schlagworte

Trennbarkeit gesonderter Abspruch Besondere Rechtsgebiete Anspruch auf bescheidmäßige Erledigung und auf Zustellung, Recht der Behörde zur Bescheiderlassung Feststellungsbescheide

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:2013120119.X02

Im RIS seit

21.04.2015

Zuletzt aktualisiert am

27.07.2015
Quelle: Verwaltungsgerichtshof VwGH, http://www.vwgh.gv.at
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