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L94059 Ärztekammer WienNorm
ÄrzteG 1998 §113 Abs1;Beachte
Serie (erledigt im gleichen Sinn): 2012/11/0224 E 27. April 2015 2013/11/0155 E 18. August 2015 2012/11/0039 E 27. April 2015 2012/11/0213 E 27. April 2015 2012/11/0069 E 27. April 2015 2013/11/0157 E 6. Mai 2015 2013/11/0093 E 6. Mai 2015 2012/11/0087 E 7. Mai 2015 2013/11/0202 E 7. Mai 2015 2013/11/0162 E 6. Mai 2015 2013/11/0269 E 6. Mai 2015 2012/11/0084 E 7. Mai 2015 2012/11/0066 E 7. Mai 2015 2012/11/0112 E 6. Mai 2015 2013/11/0049 E 6. Mai 2015 2012/11/0137 E 6. Mai 2015 2012/11/0204 E 6. Mai 2015 2013/11/0223 E 6. Mai 2015 2013/11/0134 E 6. Mai 2015 Ro 2014/11/0016 E 9. Juli 2015 2013/11/0233 E 9. Juli 2015 2013/11/0234 E 9. Juli 2015 2013/11/0257 E 9. Juli 2015 2012/11/0067 E 27. April 2015Rechtssatz
§ 44 der Satzung des Wohlfahrtsfonds der Ärztekammer für Wien vom 14. Dezember 2010 enthält - in Übereinstimmung mit dem ÄrzteG 1998 - nicht etwa eine Ermächtigung dritter Personen zur Approbation von Bescheiden "für den Verwaltungsausschuss". Insbesondere kann § 44 Abs. 1 der Satzung nicht als eine solche Ermächtigung verstanden werden. Dass das Kammeramt "administrative Arbeiten von dritten Personen" besorgen lassen kann, bezieht sich zweifelsfrei nicht auf die behördliche Willensbildung, sondern auf administrative Hilfstätigkeiten. Daraus folgt, dass eine Ermächtigung dritter Personen zur Approbation von Bescheiden "für den Verwaltungsausschuss", also zur Willensbildung anstelle des Kollegialorgans Verwaltungsausschuss, rechtlich nicht gedeckt wäre.Paragraph 44, der Satzung des Wohlfahrtsfonds der Ärztekammer für Wien vom 14. Dezember 2010 enthält - in Übereinstimmung mit dem ÄrzteG 1998 - nicht etwa eine Ermächtigung dritter Personen zur Approbation von Bescheiden "für den Verwaltungsausschuss". Insbesondere kann Paragraph 44, Absatz eins, der Satzung nicht als eine solche Ermächtigung verstanden werden. Dass das Kammeramt "administrative Arbeiten von dritten Personen" besorgen lassen kann, bezieht sich zweifelsfrei nicht auf die behördliche Willensbildung, sondern auf administrative Hilfstätigkeiten. Daraus folgt, dass eine Ermächtigung dritter Personen zur Approbation von Bescheiden "für den Verwaltungsausschuss", also zur Willensbildung anstelle des Kollegialorgans Verwaltungsausschuss, rechtlich nicht gedeckt wäre.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2015:2012110082.X03Im RIS seit
08.06.2015Zuletzt aktualisiert am
30.11.2017