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10/07 VerwaltungsgerichtshofNorm
VwGG §31 Abs1 Z4;Rechtssatz
Der bloße Umstand, dass die Partei eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs für unrichtig hält, bildet keine hinreichende Grundlage für die Annahme einer Befangenheit der an dem Zustandekommen der Entscheidung mitwirkenden Mitglieder des Verwaltungsgerichtshofes iSd § 31 Abs 1 Z 4 VwGG im Fall der Behandlung einer Eingabe desselben Antragstellers (Hinweis B vom 7. September 1995, 95/18/0681; B vom 8. September 2011, 2011/03/0166). Der Befangenheitsgrund des § 31 Abs 1 Z 4 VwGG ist auch nicht allein dadurch verwirklicht ist, dass die ablehnende Partei in einem früheren Rechtsstreit, an dem ein nunmehr abgelehnter Richter mitgewirkt hat, unterlegen ist (B vom 4. Juni 1975, 665, 747/75-4; B vom 25. Juni 1975, 926/75-4; B vom 22. Jänner 2002, 2001/10/0222).Der bloße Umstand, dass die Partei eines verwaltungsgerichtlichen Verfahrens ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs für unrichtig hält, bildet keine hinreichende Grundlage für die Annahme einer Befangenheit der an dem Zustandekommen der Entscheidung mitwirkenden Mitglieder des Verwaltungsgerichtshofes iSd Paragraph 31, Absatz eins, Ziffer 4, VwGG im Fall der Behandlung einer Eingabe desselben Antragstellers (Hinweis B vom 7. September 1995, 95/18/0681; B vom 8. September 2011, 2011/03/0166). Der Befangenheitsgrund des Paragraph 31, Absatz eins, Ziffer 4, VwGG ist auch nicht allein dadurch verwirklicht ist, dass die ablehnende Partei in einem früheren Rechtsstreit, an dem ein nunmehr abgelehnter Richter mitgewirkt hat, unterlegen ist (B vom 4. Juni 1975, 665, 747/75-4; B vom 25. Juni 1975, 926/75-4; B vom 22. Jänner 2002, 2001/10/0222).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2015:2015030002.X04Im RIS seit
24.07.2015Zuletzt aktualisiert am
08.11.2016